Samstag, 09. Mai 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Mieterbund warnt vor Folgen von Kürzungen beim Wohngeld
Der Deutsche Mieterbund hat vor den Folgen einer geplanten Milliardenkürzung beim Wohngeld gewarnt. Mögliche Einschnitte dürften nicht dazu führen, dass Leistungen sinken oder Anspruchsberechtigte schlechter gestellt werden, sagte Mieterbund-Präsidentin Melanie Weber-Moritz dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Entscheidend sei, dass das Wohngeld als eigenständiger Zuschuss erhalten bleibe und sich an den tatsächlichen Wohnkosten orientiere. Hintergrund sind die Bemühungen von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), die Haushaltslöcher zu stopfen. Das Bundesbauministerium soll nach dem Willen des SPD-Politikers eine Milliarde Euro weniger ausgeben. Aus dem von Verena Hubertz (SPD) geführten Haus hieß es auf Anfrage der Zeitungen, man werde die "Einsparvorgaben durch eine Neustrukturierung des Wohngeldes erfüllen". Die Sprecherin der Linksfraktion für soziales Wohnen, Sahra Mirow, kritisierte die Pläne scharf. Einsparungen beim Wohngeld wären ein fatales Signal in der Wohnungspolitik, sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Wer ausgerechnet bei den finanziell Schwächsten kürze, um Haushaltslücken zu schließen, handele unsozial und nehme billigend in Kauf, dass die Wohnungslosigkeit weiter steige. Die Grünen-Politikerin Mayra Vriesema forderte eine stärkere Mietenregulierung. Bei sinkenden Mieten bräuchten weniger Menschen Wohngeld, argumentierte die Abgeordnete. Stattdessen erlebe man Trippelschritte beim Mietrecht, und nun sollten anscheinend ausgerechnet die Menschen die Rechnung zahlen, die auf das Wohngeld angewiesen sind. Die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) pochte auf Änderungen. Man brauche kein Reförmchen, sondern eine Wohngeldreform, die ihren Namen verdient - einfacher, treffsicherer und gemeinsam mit den Ländern entwickelt, sagte sie den Zeitungen. Kurzfristig würde es schon helfen, wenn die Bundesregierung wenigstens das Schriftformerfordernis aus dem Bundesgesetz streicht. Immer noch müsse jeder Bescheid gedruckt, kuvertiert und mit Porto versehen an den Empfänger versandt werden. Das koste allein in Nordrhein-Westfalen 2,2 Millionen Euro. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.05.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
NSDAP und Nationalsozialismus: Was sagt die Entnazifizierungsakte über Ihre Vorfahren?
NSDAP-Mitgliederkartei: Die wichtigsten Fakten über die Nazi-Datenbank
Ungarn: Peter Magyar löst Viktor Orbán ab - das Land hofft nun auf den guten Populisten
Russland: Robert Fico trifft Wladimir Putin im Kreml zum Weltkriegsgedenken
Moskau: Siegesparade ohne Panzer – »ein Zeichen der Schwäche«
| ||