Samstag, 09. Mai 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Neuer Rekordwert bei Firmenpleiten
Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im April noch einmal höher gewesen als beim erst im März erreichten Rekordwert. Das teilte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mit. Für die kommenden Monate sei zudem "keine Entspannung in Sicht", wie es hieß. Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt laut IWH im April bei 1.776, das sind 3 Prozent mehr als im März und 10 Prozent mehr als im April 2025. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen April der Jahre 2016 bis 2019 - also vor der Corona-Pandemie - liegt die aktuelle Zahl um satte 82 Prozent höher. Damit lag die Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im April so hoch wie seit Juni 2005 nicht mehr. Damals waren 1.859 Insolvenzen gezählt worden. Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, geht auf Basis seiner Zahlen davon aus, "dass bis einschließlich Juli mit sehr hohen Insolvenzzahlen zu rechnen ist". Neue Höchstwerte waren im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen zu verzeichnen. Beim Handel und den Dienstleistungen wurden neue Höchstwerte nur knapp verfehlt. Eine regionale Aufschlüsselung zeigt Rekordwerte in Berlin und Bayern, wobei sich der Anstieg der Zahl in Berlin durch ungewöhnlich viele Hotelinsolvenzen erklären lasse, so das IWH. Im April waren in den größten 10 Prozent der insolventen Unternehmen knapp 20.000 Arbeitsplätze betroffen - damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten deutlich über der im März (+43 Prozent) und im Vorjahresmonat (+39 Prozent) und sogar bei mehr als dem Doppelten (+112 Prozent) des April-Durchschnitts der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Die hohe Zahl betroffener Arbeitsplätze im April gehe allerdings auch auf zwei Großinsolvenzen im Handel mit insgesamt knapp 6.000 Jobs zurück, so das IWH. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 05.05.2026 - 10:40 Uhr
Andere News
NSDAP und Nationalsozialismus: Was sagt die Entnazifizierungsakte über Ihre Vorfahren?
NSDAP-Mitgliederkartei: Die wichtigsten Fakten über die Nazi-Datenbank
Russland: Fico trifft Putin im Kreml zum Weltkriegsgedenken
Moskau: Siegesparade ohne Panzer – »ein Zeichen der Schwäche«
| ||