Montag, 18. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WHO ruft wegen Ebola-Ausbruch internationale Gesundheitsnotlage aus
Unicef-Studie: Deutschland bei Kinderwohl unterdurchschnittlich
Kein Bundesland erhielt seit Januar Passersatzpapiere für Syrer
Linke fordert Maßnahmen gegen Kinderarmut nach Unicef-Studie
Ukraine startet massive Drohnenangriffe auf Russland
DRK fordert zusätzliche Milliarden für Bevölkerungsschutz
Warken: Ebola-Pandemie "nahezu ausgeschlossen"
Expertenkommission fordert von WHO Notstand wegen Klimakrise
Regenbogenflagge am Bundestag gehisst
Finnlands Ex-Präsident Niinistö: Putin zu Verhandlungen bereit

Newsticker

05:00Holetschek offen für pauschale Subventionskürzungen
05:00Mehdorn kritisiert Olympia- und Expo-Pläne Berlins
00:01SPD-Flügel fordert frühere Grundrente gegen Altersarmut
00:01Finnlands Ex-Präsident Niinistö: Putin zu Verhandlungen bereit
00:00Reiche dringt auf baldige Senkung der Stromsteuer
00:00Grüne fordern mehr Maßnahmen gegen Wohnungslosigkeit
00:00Bär erteilt Mini-Atomkraftwerken vorerst Absage
00:00Ministerinnen weisen Überlegungen zu Minderheitsregierung zurück
00:00Experten fordern Reformen von Schwarz-Rot
00:00Merz besucht SPD-Fraktion: Wiese erinnert an Sauerland-Weisheit
00:00Grüne und Linke kritisieren Sparpläne im Bildungs- und Sozialetat
00:00Deutschland und Ukraine vor neuem Doppelbesteuerungsabkommen
00:00Dobrindt plant Zehn-Milliarden-Programm für Zivilschutz
21:57Eintracht Frankfurt trennt sich von Cheftrainer Riera
21:31SPD-Fraktionschef Miersch pocht auf Entlastung unterer Einkommen

Börse

Der Börsenhandel ist am "Brückentag" schwach gewesen - und viele der anwesenden Marktteilnehmer wollten ihre Papiere notfalls mit kräftigem Abschlag verkaufen. Der Dax schloss bei 23.951 Punkten und damit satte 2,1 Prozentpunkte niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kanzleramtsminister räumt Kommunikationsdefizite ein


Thorsten Frei und Friedrich Merz (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) räumt im Zuge der Reformanstrengungen Defizite der Bundesregierung mit Blick auf die Kommunikation nach außen ein.

"Also Tatsache ist jedenfalls, dass, wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, wir in der Tat ein Problem in diesem Bereich haben, dass wir da nicht so gut sind, wie wir sein müssten", sagte Frei am Montag dem TV-Sender "Welt" "Und trotzdem, glaube ich, ist es ganz wichtig, dass wir es schaffen, nicht über Stilfragen, sondern über Inhalte zu sprechen. Das gilt ja auch in der Koalition, wo wir mehr Gemeinsamkeiten haben, als es nach außen offensichtlich wird. Und das ist tatsächlich ein Problem."

Mit Blick auf die starken Umfragewerte der AfD räumte der Kanzleramtsminister ein, dass die Außendarstellung der Regierungskoalition dafür mitverantwortlich sei. Die Tatsache, dass die AfD in den Umfragen so erfolgreich sei, hänge natürlich damit zusammen, dass die Regierungsarbeit nicht als erfolgreich wahrgenommen werde. Daran müsse man etwas ändern. Das bedeute gleichzeitig, dass man sehr viel energischer die Probleme angehen müsse, die man in Deutschland habe. "Da reicht es mit Sicherheit nicht, dass wir einfach nur stoisch den Koalitionsvertrag abarbeiten, sondern wir müssen die gewaltigen Herausforderungen, die größer sind als lange zuvor, die müssen wir auch entschiedener angehen", so Frei. Das werde zwingende Voraussetzung sein, die AfD als eine populistische Partei wieder zurückzudrängen, die es natürlich einfach habe, nur auf Probleme hinzuweisen, ohne auch adäquate Lösungen anbieten zu können.

Das persönliche Verhältnis zu Bundeskanzler Merz sei intakt. "Wir arbeiten sehr, sehr gut, sehr vertrauensvoll zusammen, auch sehr eng. Und es besteht überhaupt kein Zweifel, dass es auch in Zukunft so sein wird", sagte Frei. Angeschrien worden sei er "selbstverständlich nicht". Man könne "sich nur wundern, was manche Leute zu wissen glauben. Aber ich wundere mich, das hat überhaupt keinen reellen Hintergrund."

Außerdem verteidigte er die Reformanstrengungen der Bundesregierung vor allem mit Blick auf die Gesundheitsreform, die die "umfassendste der letzten 20 Jahre" sei. Sie sei darüber hinaus geeignet, "als erster Schritt dafür zu sorgen, dass die Lohnnebenkosten, dass die Sozialversicherungsbeiträge nicht weiter ungebremst steigen und damit natürlich ein echter Beitrag zur Steigerung der Standortgunst der Wettbewerbsfähigkeit des Landes ist".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.05.2026 - 08:48 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung