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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax dreht ins Plus - EZB-Zinsentscheid erwartet


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat nach einem schwachen Start am Donnerstag bis zum Mittag ins Plus gedreht. Um kurz nach 12:30 Uhr stand der Index bei 24.030 Punkten und damit 0,3 Prozent über Vortagesschluss.

"Vor dem langen Wochenende bleiben die Anleger in Lauerstellung. Die Situation im Nahen Osten führt zu weiter anziehenden Ölpreisen und drückt so auf die Konsumlaune der Verbraucher", sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Noch zeigten sich die gestiegenen Energiekosten zwar nicht in den Preissteigerungen, würden jedoch von den Notenbankern wahrgenommen und blieben dadurch auch ein Thema an der Börse.

"Die heutige Ratssitzung der Europäischen Zentralbank dürfte dies bestätigen und auf die potenziellen Gefahren Bezug nehmen", sagte Lipkow. Der Zinsentscheid der EZB wird um 14:15 Uhr bekannt gegeben.

Im Gegensatz zu den USA, wo eine robuste Wirtschaftsentwicklung die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation ausbremst, steht Europa möglicherweise bereits am Beginn dieser Entwicklung. "Dieses Szenario erschwert es der EZB, nachhaltige zins- oder geldmarktpolitische Maßnahmen zu ergreifen, um die Inflation in Schach zu halten, ohne die Konjunktur auszubremsen", so der Analyst.

Zahlen gab es am Donnerstag unter anderem von DHL und BASF. Der deutsche Logistikkonzern konnte die Markterwartungen übertreffen und hat gerade im Expressgeschäft besser als gehofft abgeschnitten. Bei BASF zeigt sich weiterhin die stark angeschlagene europäische Wirtschaft, die für einen erwarteten Umsatzrückgang im ersten Quartal gesorgt hat. Volkswagen vermeldete einen kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang, insbesondere wegen eines einbrechenden China- und USA-Geschäftes.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1708 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8541 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.637 US-Dollar gezahlt (+2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,33 Euro pro Gramm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.04.2026 - 12:54 Uhr

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