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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax kämpft am Mittag um 24.000er-Marke - ambivalentes Umfeld


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Mittwoch nach einem eher positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

"Der Dax versucht sich weiter unter der Marke von 24.000 Punkten zu stabilisieren", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die aktuelle Situation sei von den Anlegern nur schwer zu greifen. Einerseits übe der Konflikt im Nahen Osten über die Energiepreise einen hohen Druck auf die Wirtschaft und über die Inflationsentwicklungen und die Geldpolitik der großen Notenbanken aus. "Andererseits können viele Unternehmensdaten positiv überraschen und den trüben Konjunkturaussichten trotzen."

"Dieses ambivalente Umfeld nutzt der Dax für eine Stabilisierung und Konsolidierung rund um die Marke von 24.000 Punkten. Sollte es aber auch auf Unternehmensseite zu erkennbaren Schwächen bei den Umsatz- und Gewinnentwicklungen kommen, kann sich diese Unterstützung schnell in Rauch auflösen."

"Vorboten könnten die anstehenden Preisdaten aus Deutschland und Konjunkturdaten aus den USA sein. Rund um den heutigen Zinsentscheid der US-Notenbank dürfte die Kombination aus den makroökonomischen Daten und den Aussagen des Fed-Chefs am Abend eine interessante Mischung ergeben."

"Morgen folgt dann die EZB, die wesentlich stärker mit den aktuellen Energiepreisen hadern wird. Auch die Notenbanker müssen abschätzen, wie stabil sich die Konjunktur in den betroffenen Ländern darstellt und welche negativen Auswirkungen der Konflikt im Nahen Osten auf die Preisentwicklungen und das Konsumverhalten haben wird. Keine leichte Aufgabe, die sowohl bei einer Überreaktion als auch bei einem zu langen Warten negative Folgen haben kann. Der Aktionsradius der Notenbanken ist damit insgesamt relativ klein", sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1703 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8545 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.570 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,55 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 114,70 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.04.2026 - 12:34 Uhr

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