Sonntag, 10. Mai 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax startet negativ - Notenbanken im Fokus
Der Dax ist am Dienstag negativ in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.045 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. "Der Dax lässt weiterhin Dynamik in beide Richtungen vermissen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Anleger bekommen in dieser Woche etwas Ablenkung vom Hauptthema Iran durch die Notenbanksitzungen und den Höhepunkt in der Berichtssaison zum ersten Quartal. Heute hat die Bank of Japan bereits ihre Ratssitzung abgehalten, dabei den Leitzins zwar unverändert gelassen, aber darauf hingewiesen, dass sie die Inflationsdynamik genau im Auge behalten werde. Das führte in einer ersten Marktreaktion zu Gewinnmitnahmen und ließ den Nikkei im Minus schließen." "Ein ähnliches Bild könnte sich bei den Sitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank abzeichnen. In puncto Inflation wird derzeit nur auf Sicht geflogen. Die Rohölpreise steigen indes weiter an. Für zusätzliche Dynamik dürfte die Berichtssaison sorgen, die morgen ihren Höhepunkt erreichen und sowohl in den USA als auch in Europa für Schwung in vielen Branchen sorgen wird. Nicht vernachlässigt werden sollte zudem, dass diese Handelswoche in vielen Ländern durch den anstehenden Feiertag am Freitag verkürzt ist. Dadurch wird eher risikoavers gehandelt und die Positionen vor dem langen Wochenende klein gehalten." "Heute steht auf der ausgedünnten Tagesagenda das US-Verbrauchervertrauen des Conference Boards, was für interessante Einblicke in das Konsumverhalten in den USA sorgen könnte. Von den Unternehmen gibt es heute ebenfalls einige interessante Quartalsberichte, unter anderem von Airbus, Starbucks und T-Mobile US", so Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1697 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8549 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.634 US-Dollar gezahlt (-1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,37 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 111,50 US-Dollar, das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 28.04.2026 - 09:38 Uhr
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