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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax am Mittag fester - Siemens stützt Frankfurter Börse


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Montag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter ins Plus gewandert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.275 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

"Die Anleger warten weiter ab und fokussieren sich auf nur wenige Unternehmen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die Gesamtgemengelage bleibe unübersichtlich, während die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges die Aktienmärkte in Europa stütze.

"Unterdessen entfalten die stark gestiegenen Energiepreise ihre Wirkung und strahlen auf das Konsumentenvertrauen in Europa ab. Das zeigte sich zum Wochenstart im GfK-Konsumklima für Mai, das seinen Abwärtstrend erneut beschleunigte."

Der Dax werde zum Wochenstart insbesondere durch die Aktien des Schwergewichts Siemens getragen. "Zusätzlich notieren die Aktien von Infineon aufgrund der sehr optimistischen Stimmung im Halbleitersektor im Plus. Zyklische Titel wie Adidas, BASF und die Autoaktien sind ebenfalls gefragt."

"Bei geringen Umsätzen greifen Anleger bei den Unternehmen zu, die von einer Beruhigung im Nahen Osten direkt profitieren würden. Noch allerdings ist vollkommen offen, ob es zu einer Einigung kommen wird und ob der Iran in der aktuellen Situation überhaupt beschlussfähig ist."

"Im weiteren Handelsverlauf werden noch einige Unternehmensergebnisse aus den USA erwartet. Die verkürzte Handelswoche stellt den Höhepunkt in der aktuellen Berichtssaison dar. Die US-Schwergewichte Microsoft, Apple, Amazon und Alphabet, sowie über 200 europäische Unternehmen werden ihre Quartalsberichte präsentieren", sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1742 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8516 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.706 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 128,85 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 107,60 US-Dollar, das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.04.2026 - 12:33 Uhr

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