Montag, 13. April 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax auf dem Niveau des Vortags geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.804 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem zurückhaltenden Start legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag wieder abbaute. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax startet nach Feuerpause im Nahen Osten mit Kurssprung
Der Dax ist am Mittwoch nach der Feuerpause im Iran-Krieg mit einem Kurssprung in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.110 Punkten berechnet und damit satte 5,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Heidelberg Materials, am Ende die Deutsche Börse, BASF und RWE. "Es gibt eine Waffenruhe. Die angedrohten verheerenden Angriffe bleiben zumindest vorerst aus", sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Jetzt müssen die anstehenden Gespräche zeigen, ob ein dauerhaft tragfähiger Friedensweg gefunden werden kann." Die Waffenruhe sei für die Weltwirtschaft und für die Börsen eine gute Nachricht. "Durch die Öffnung der Straße von Hormus kann jetzt Öl aus den vollen Lagern abtransportiert werden." "Die Börsen feiern die Waffenruhe. Der Ölpreis bricht ein, Aktienkurse steigen. Gleichzeitig sinken die Zinsen", so Altmann. Es bestehe die Hoffnung, dass die Notenbanken den Inflationsschub jetzt als temporär betrachten werden und ihre Geldpolitik weniger stark straffen. "Zusätzlich befeuert wird die Rally sicherlich durch diejenigen, die jetzt ihre Short-Positionen schließen oder schließen müssen." Trotz aller Euphorie dürfe aber eines nicht vergessen werden: "Es wird lange dauern, bis der Energiemarkt zu seiner normalen Funktionsweise zurückfindet", so der Marktexperte. "Die Opec-Staaten haben im März so wenig Öl in einem Monat gefördert wie zuletzt im August des Jahres 1990. Das war während des Golfkrieges. Und dieses Öl fehlt jetzt." Viele Ölfelder müssten jetzt langsam wieder hochgefahren werden. Dazu kämen Beschädigungen insbesondere im Bereich der Gasförderung. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen stärker: Ein Euro kostete 1,1693 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8552 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen sehr stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 94,53 US-Dollar, das waren 14,74 Dollar oder 13,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 08.04.2026 - 09:30 Uhr
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