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Finanzmärkte aktuell:

Früherer Chef der Wirtschaftsweisen fordert Reform der Minijobs


Bedienung in einem Café (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef des RWI-Leibniz-Institutes in Essen, Christoph Schmidt, spricht sich für eine grundlegende Reform der Minijobs aus.

"Minijobs sind ordnungspolitisch problematisch, weil ihre Steuer- und Abgabenfreiheit Fehlanreize setzt", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Sie bremsen insbesondere Zweitverdiener aus und fördern Nebenjobs statt zusätzlicher regulärer Arbeitsstunden." Der Staat sollte keine bestimmten Arbeitsmodelle privilegieren. "Konsequenter wäre entweder die Abschaffung von Minijobs oder ihre Beschränkung auf Studierende, Schüler und Rentner."

Der CDU-Arbeitnehmerflügel (CDA) fordert zum Bundesparteitag eine Überführung der Minijobs in reguläre Beschäftigungsverhältnisse.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.02.2026 - 06:56 Uhr

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