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Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.576 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax am Mittag im Plus - Staatsanleihen wieder attraktiver


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Freitag nach einem zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Plus bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.635 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

"Wir erleben aktuell eine regelrechte Flucht aus dem Bitcoin", sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Doch nicht alle fliehen freiwillig. Diejenigen, die mit Fremdkapital in den Bitcoin investiert haben, müssen hohe Summen nachschießen oder werden zwangsliquidiert. Und jeder Kursrückgang heizt die Spirale aus Margin-Calls, Verkäufen und weiteren Kursverlusten weiter an."

"Diejenigen, die ihre Margin-Calls bedienen, müssen dafür häufig in anderen Assetklassen verkaufen. Und so frisst sich der Bitcoin-Crash in andere Assetklassen hinein."

"Der Volatilitätsindex des NASDAQ 100 hat im gestrigen Handel die Marke von 30 erreicht." Das zeige, wie groß die Unsicherheit unter den Anlegern aktuell sei. "Zum Vergleich: Der Durchschnittskurs der vergangenen zwei Jahre liegt bei knapp 21. Und das zeigt, mit welcher Verunsicherung Anlegerinnen und Anleger aktuell agieren. Und verunsicherte Marktteilnehmer drücken deutlich schneller auf den Verkaufsknopf."

"Unterdessen gewinnen Staatsanleihen gerade ein Stück weit ihren Ruf als sicherer Hafen zurück. Aufgrund der aktuell extrem hohen Unsicherheit werden Staatsanleihen als zumindest weniger risikoreich wahrgenommen und wieder gekauft. Dazu kommt, dass sich die Erwartung an den zukünftigen Notenbank-Präsidenten Kevin Warsh gestern extrem verschoben hat. Die Erwartung einer Zinssenkung hat gestern immens zugenommen. Auf dem Parkett wird jetzt eine unmittelbare Senkung erwartet, wenn Warsh im Juni erstmals eine Zinssitzung leitet. An den Tagen zuvor lag die Senkungswahrscheinlichkeit noch 40 Prozent niedriger", sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1787 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8484 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.892 US-Dollar gezahlt (+2,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 133,44 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,58 US-Dollar, das waren 3 Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.02.2026 - 12:34 Uhr

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