Mittwoch, 07. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IW-Studie: Wachstum nur dank höherer Staatsausgaben
Chemie-Nobelpreis für Grundlagenforschung zu Arzneimittelproduktion
Deutschland will CO2 nach Dänemark und Holland "exportieren"
CSU warnt nach AfD-Wahlerfolgen vor Pflegekollaps
Dax startet schwach - Skepsis macht sich breit
Thüringer Landtag löst sich nicht auf - AfD-Antrag gescheitert
US-Börsen legen zu - KI-Hype treibt Kurse
CDU-Arbeitnehmergruppe verlangt höhere Erbschaftsteuer
Steuerzahler-Bund erwartet 2027 Nettoverluste für Arbeitnehmer
Dax rutscht am Mittag weiter ab - Sorge um Autoindustrie

Newsticker

17:50Dax lässt deutlich nach - Anleger besorgt über hohe Anleiherenditen
17:21Brantner verlangt Konsequenzen für Linken-Abgeordneten Kocak
17:04CDU-Abgeordneter mahnt mehr Führung in der Koalition an
16:50CCS-Experte kritisiert Reiches Pläne für CO2-Endlager unter Nordsee
16:25Merz nennt Stimmen für AfD unvereinbar mit Werten der CDU
15:58Ex-BND-Chef wehrt sich gegen Verratsvorwürfe
15:48UN: Über 200.000 Menschen im Jemen vertrieben
15:00Drohung gegen Rot-Rot-Grün: Reichinnek wirft Union "Bigotterie" vor
14:51Grünen-Politikerin fordert verlässliche Daten zu Lungenpest
14:47DIW: 2026 doppelt so viel Fläche verbrannt wie im Zehnjahresschnitt
14:16Reichinnek: "Als Reformen getarnten Sozialkahlschlag" zurücknehmen
14:12Linnemann: Pflegestrukturkommission "auf den letzten Metern"
14:08BASF-Chef begründet Übernahmepläne für Evonik
14:04SPD und Union machen Druck bei "Work and Stay"-Agentur
13:59Betrug mit Naziopfern: Ministerium stoppt Einbürgerungen

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.104 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet zurückhaltend - bange Blicke nach Washington und Teheran


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Freitag zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.130 Punkten berechnet, minimal über dem Schlussniveau vom Vortag.

"Dem Dax steht am Nachmittag ein doppelter Belastungstest ins Haus: ein mögliches Urteil des Obersten Gerichts zu den reziproken Zöllen von US-Präsident Trump sowie US-Jobdaten, die eng mit Zinshoffnungen verknüpft sind", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Die Rekord-Rally im Dax hat aus Respekt vor diesen Ereignissen an Schwung verloren. Nachdem seit Jahresanfang eilig Positionen aufgebaut wurden, wollen Anleger jetzt zunächst eine klare Bestätigung sehen."

"Die Börsen dürften dazu tendieren, zu schwache US-Arbeitsmarktdaten auf Spätfolgen der Haushaltssperre zurückzuführen, während zu starke Daten die Zinshoffnungen dämpfen würden. Der Sweet Spot liegt bei den Stellenschaffungen irgendwo in der Mitte." Die Arbeitsmarktdaten der letzten beiden Tage deuteten auf nichts hin, worüber man sich wirklich Sorgen machen müsste. Eine Überraschung sei bei diesen wichtigen Daten aber nie auszuschließen. Schon die erwartbare kurzfristige Volatilität motiviere einige Anleger, zunächst abzuwarten.

"Heute könnte es zu einem politischen Showdown in Washington kommen. Das Oberste Gericht könnte um 16 Uhr ein Urteil über Trumps reziproke Zölle verkünden. Hunderte Unternehmen warten gebannt darauf, ob sie noch eine Chance haben, bereits gezahlte Zölle auf dem Rechtsweg zurückzufordern. Für den Aktienmarkt wäre es kurzfristig ein positives Signal, wenn das Gericht die Zölle kippt. Anleger versprechen sich davon höhere Gewinnspannen der Unternehmen und geringere Belastungen für Konsumenten. Mittelfristig dürfte die Unsicherheit bei den Zöllen jedoch wieder zunehmen, weil die US-Regierung versuchen würde, die Zölle auf anderen Wegen erneut zu aktivieren."

"Die Energiemärkte blicken sorgenvoll auf die Proteste im Iran und darauf, wie die Führung in Teheran damit umgehen wird. Der Iran ist trotz aller Sanktionen ein wichtiger Ölproduzent, und Instabilität dort könnte auch die Ölproduktion im Mittleren Osten gefährden. Selbst wenn der Iran als Exporteur wegfiele, wäre wegen einer weltweiten Ölschwemme kein unmittelbarer Versorgungsengpass zu erwarten. Die Proteste und ihre möglichen Folgen sind aber zu bedeutend, um am Ölmarkt ignoriert zu werden. Der Anstieg des Ölpreises bremst daher die Rally im Dax", sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1644 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8588 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.474 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,52 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 62,48 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.01.2026 - 09:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung