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Der Dax hat sich am Montag nach einem halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag wieder auf das Niveau des vorherigen Handelstags zurückbewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.930 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, Zalando und die Deutsche Bank, am Ende Siemens, Brenntag und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Linke kritisieren möglichen Ukraine-Einsatz der Bundeswehr


Ralf Stegner (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Politiker von SPD und Linken haben massive Bedenken gegenüber einem möglichen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine geäußert. "Ich bezweifle, dass der Deutsche Bundestag ein Mandat beschließen würde, dass die Entsendung deutscher Truppen in die Ukraine einschließt", sagte der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner der "taz". Es gebe aus guten Gründen viele Vorbehalte gegen einen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine.

Er halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Russland sich auf ein Abkommen einlasse, das eine Nato-Sicherheitstruppe einschließt, sagte Stegner und forderte die Bundesregierung auf, stärker auf eine multilaterale Lösung mit Beteiligung Chinas und Indiens hinzuarbeiten.

Ähnlich sieht es auch der Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken. Einen Einsatz von deutschen Soldaten in der Ukraine halte er für "kreuzgefährlich", sagte van Aken der "taz". "Sobald Russland angreift, wären wir im Krieg." Seine Partei werde einem Mandat, das den Einsatz von Nato-Soldaten mit Kampfauftrag gegen Russland vorsieht, "niemals zustimmen".

Am Dienstagabend hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach einem Treffen der sogenannten "Koalition der Willigen" in Paris angekündigt, dass Deutschland bereit sei, sich im Falle eines Waffenstillstands in der Ukraine auch militärisch einzubringen. Konkret schlug er vor, "dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden". Das heißt, Deutschland könnte etwa Soldaten in Polen stationieren, die von dort aus einen Waffenstillstand absichern. Wobei Merz für sich und die Bundesregierung nichts ausschließen wollte - also auch nicht, dass die Bundeswehr später in die Ukraine ausschwärmt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.01.2026 - 17:25 Uhr

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