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Weimer richtet Theaterpreis des Bundes neu aus


Sitze in einem Zuschauersaal (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat den Theaterpreis des Bundes neu ausgerichtet.

Damit entfalle erstmals "jede institutionelle Zugangsbeschränkung", teilte die Bundesregierung mit. Bislang richtete sich der Preis vorwiegend an kleine und mittlere Theater und Spielstätten der freien Szene.

Weimer sagte: Mit der Neuausrichtung des Theaterpreises öffne man "den Blick auf die ganze Breite der deutschen Theaterszene". Der Preis stehe künftig allen Theatern offen, "weil künstlerische Exzellenz nicht von Größe, Trägerschaft oder Spielort abhängt". Der Preis rücke ins Licht, "was unser Theater ausmacht: Vielfalt, Kreativität und die Fähigkeit, demokratische Debatte mit ästhetischer Innovation zu verbinden", so der Staatsminister.

Die Preisverleihung am 17. April 2026 wird ebenfalls im neuen Format stattfinden und erstmals im Vorfeld des Berliner Theatertreffens veranstaltet. Verliehen wird ein Hauptpreis sowie je eine Auszeichnung in den drei Kategorien Stadt- und Staatstheater, Privattheater und Gastspielhäuser sowie freie Spielstätten und Produktionshäuser. Zusätzlich gibt es einen Hauptpreis. Wesentliche Kriterien für eine Auszeichnung sind den Angaben zufolge "neue Ansätze zur künstlerischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, diverse Publika, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und technisch-digitale Innovation".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.01.2026 - 00:01 Uhr

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