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Finanzmärkte aktuell:

Umfrage: Deutsche gehen pessimistisch ins Jahr 2026


Menschen (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Eine klare Mehrheit der Bundesbürger blickt pessimistisch auf die politische Entwicklung im neuen Jahr. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland überwiegt deutlich die Skepsis.

Ausnahme ist der Bereich Verteidigungsfähigkeit. Hier rechnen 47 Prozent mit einer Verbesserung, elf Prozent mit einer Verschlechterung. Bei der wirtschaftlichen Lage und den Arbeitsplätzen erwarten 60 Prozent eine Verschlechterung, nur elf Prozent eine Verbesserung. Ähnlich negativ fallen die Erwartungen für die sozialen Sicherungssysteme (59 Prozent Verschlechterung), das Schul- und Bildungssystem (51 Prozent) sowie die Preisentwicklung aus, bei der sogar 69 Prozent mit einer weiteren Verschlechterung rechnen. Auch bei Infrastruktur (47 Prozent negativ) und innerer Sicherheit (43 Prozent) überwiegt klar der Pessimismus.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Bundesregierung, um wieder Vertrauen zurückzugewinnen. 77 Prozent der Bundesbürger sagen, die Regierung müsse sich stärker um die Probleme kümmern, die die Mehrheit der Menschen bewegen. 67 Prozent fordern eine deutlich zügigere Umsetzung von Reformen, und 63 Prozent halten es für zentral, dass Bundeskanzler Friedrich Merz weniger vollmundige Versprechen macht, die später nicht eingehalten werden. Fast die Hälfte (48 Prozent) sieht zudem weniger Streit und eine bessere Zusammenarbeit der Koalitionsparteien als entscheidend für einen politischen Neustart.

Die Erhebung fand am 18. und 19. Dezember 2025 statt. Datenbasis: 1.012 Befragte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.01.2026 - 14:14 Uhr

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