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Börse

Der Börsenhandel ist am "Brückentag" schwach gewesen - und viele der anwesenden Marktteilnehmer wollten ihre Papiere notfalls mit kräftigem Abschlag verkaufen. Der Dax schloss bei 23.951 Punkten und damit satte 2,1 Prozentpunkte niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet stark - Zoll-Einigungen verbreiten Hoffnung


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Montagmorgen stark in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.875 Punkten berechnet, 1,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag.

Mitten in den Handelsstart platzte die ersehnte Nachricht, dass China und die USA ihre gegenseitigen Zölle teilweise zunächst für 90 Tage aussetzen wollen. Chinesische Aktienindizes und US-Aktienfutures stiegen zuvor bereits in Erwartung solcher Nachrichten.

US-Staatsanleihen fielen. "Es herrscht Risk-on-Stimmung", sagte Thomas Altmann von QC Partners.

"Die bevorstehenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über einen möglicherweise dauerhaften Frieden werden an den Börsen ebenfalls gerne gesehen." Die Waffenruhe zwischen Indien und Pakistan sorge ebenso für gute Stimmung und steigende Kurse an den asiatischen Börsen.

Beim Dax laute die entscheidende Frage zum Start der neuen Woche: Wie weit kann es noch nach oben gehen? "Dabei ist es schwer, den Dax aktuell mit normalen Maßstäben zu messen. Mit einem Jahresplus von 175 Prozent ist Rheinmetall der absolute Top-Wert. Und trotz des Indexgewichts von unter vier Prozent steht Rheinmetall alleine für mehr als ein Drittel der diesjährigen Dax-Entwicklung. Rheinmetall alleine erklärt, warum sich der Dax so viel stärker entwickelt hat als alle anderen europäischen Indizes. Denn immerhin acht der 40 Dax-Werte liegen seit Jahresbeginn im Minus."

"Die YTD-Entwicklung von Rheinmetall ist auch weltweit herausstechend: Rheinmetall ist seit Jahresbeginn die beste Aktie im STOXX Global 1800. Und diesem gehören die jeweils 600 größten Werte aus Europa, Amerika und Asien/ Pazifik an, insgesamt 1.800 Aktien", so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1144 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8973 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Morgen wurden für eine Feinunze 3.236 US-Dollar gezahlt (-2,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,37 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 65,52 US-Dollar, das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.05.2025 - 09:31 Uhr

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