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Börse

Der Dax hat am Freitag nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag weiter wenig Dynamik gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.320 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet leicht im Plus - Risikobereitschaft geht zurück


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Montagmorgen mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde er mit rund 23.045 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent über dem Schlussniveau von Freitag.

Angeführt wurde der Leitindex von Rheinmetall, gefolgt von Porsche und Bayer. Am unteren Ende rangierten unterdessen die Aktien von Heidelberg Materials, Daimler Truck und der Deutschen Bank entgegen dem Trend im Minus.

Die volatile weltweite Handelspolitik mache es Anlegern, Zentralbanken und Analysten aktuell schwer, einen einigermaßen verlässlichen Ausblick zu geben, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

"Politisch bleibt gerade kein Stein auf dem anderen und das bewirkt, dass die Mechanismen der Preisfindung an den Märkten teilweise gestört sind." Im Zweifel tendierten die Anleger dann zu einer Herausnahme des Risikos.

"Was bleibt, sind Stopp-Loss-Verkäufe und Short-Squeezes, ersteres bei Bundesanleihen, letzteres im Währungspaar Euro zum US-Dollar. Auch die Stärke des Dax dürfte mit immer wieder neu erreichten Rekordständen durch Eindeckungen der Investoren mitverursacht werden, die der Rally hinterherlaufen müssen", so der Experte weiter. Ferner beginne der US-Rentenmarkt, die zurückgehende Konjunktur einzupreisen.

Dass der Ölpreis ein Vierjahrestief erreicht, sei deshalb verständlich. "Der Ölpreis wird von einem ganzen Füllhorn an negativen Faktoren beeinflusst, neben der Konjunktur Pläne zur Steigerung der US-Ölförderung, eine Anhebung der Förderquoten durch die OPEC+, Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine mit samt der Aussicht auf eine Rückkehr russischer Öllieferungen", sagte Stanzl weiter.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,0822 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9240 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.03.2025 - 09:33 Uhr

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