Montag, 12. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeskanzleramt will Schröder-Akten sichten
Dax startet kaum verändert - Berichtssaison rückt in den Fokus
Schweitzer verlangt Steuersenkungen "so schnell wie möglich"
ZDH-Präsident pocht auf weniger Nachweise
Dax legt am Mittag zu - Anleger weiter optimistisch
Reul hält Helfer bei Sparkassen-Coup für wahrscheinlich
CDU-Politiker bringt europäischen Atomschirm ins Spiel
CDU-Haushälter pochen auf Strukturreformen und Kürzungen
Verkehrsministerium lehnt Totalverbot für Blitzerwarnapps ab
Grüne deuten mögliche Unterstützung für Bundeswehr in der Ukraine an

Newsticker

20:58Viele Tote bei Iran-Protesten - Regierung organisiert Gegendemos
18:28Real Madrid trennt sich von Trainer Xabi Alonso
17:48Dax bleibt auf Rekordkurs - Suche nach Alternativen zu US-Märkten
16:46Protestwelle: Iran bestellt europäische Diplomaten ein
16:31SPD legt Konzept für grundlegende Reform der Erbschaftsteuer vor
16:21Charité kritisiert fehlende Notfall-Strategie im Gesundheitssystem
16:15CDU-Innenpolitiker warnt vor Verharmlosung von Linksextremismus
15:53Entwicklungshelfer kritisieren Entwicklungsministerin
14:48Brantner fordert mehr Druck auf iranisches Regime
14:06Bauernverband lehnt "Deutschland-Korb" ab
13:40Führende EU-Politiker fordern Terrorlistung der Revolutionsgarde
13:32Handelsverband warnt vor Belastungen durch Textilgesetz
13:19Entwicklungsministerin erwartet "schmerzhafte Kürzungen"
13:00Verhandlungen abgeschlossen: Bund will bei Tennet einsteigen
12:30Dax legt am Mittag zu - Anleger weiter optimistisch

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.405 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EU droht Trump mit Gegenzöllen


Donald Trump (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Union droht mit Gegenmaßnahmen, falls der künftige US-Präsident Donald Trump nach seinem Amtsantritt Zölle auf europäische Waren erhebt.

"Die EU ist vorbereitet, dann Gegenzölle gegen amerikanische Waren und Dienstleistungen zu verhängen", sagte Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, dem "Spiegel". Die Aufschläge würden "in den Vereinigten Staaten spürbar sein". Zuvor wolle Brüssel mit den USA über einen Handels-Deal verhandeln, fügte Lange hinzu.

"Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich die Republikaner im Kongress gegen Zölle auf europäische Waren wenden werden."

Wappnen will sich Brüssel auch für den Fall, dass die USA Zölle gegen China verhängen. "Falls es in der Folge einer solchen Entscheidung zu verstärkten Ausfuhren der Volksrepublik nach Europa kommt, werden wir die europäische Industrie schützen", sagte Lange. Der EU-Parlamentarier verwies auf sogenannte Safeguards, mit denen Brüssel während der ersten Amtszeit Trumps die Stahlindustrie geschützt hatte. Danach durfte nur eine bestimmte Stahlmenge ungehindert in die EU eingeführt werden. Was darüber hinausging, wurde mit einem Zoll von 25 Prozent belastet. So etwas, sagt Lange, "würde es bei einem erneuten Handelskrieg zwischen den USA und China wieder geben".

Kerstin Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, fordert unterdessen, die Sicherungen für die Stahlindustrie beizubehalten, die nach geltendem Recht 2026 auslaufen würden. "Der Wechsel im Weißen Haus wird weitreichende Folgen für die Stahlindustrie in der EU haben", sagte sie dem "Spiegel". "Es braucht ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und der EU, Grundstoffindustrien wie Stahl im Land zu halten."

Trump hatte im Wahlkampf damit gedroht, Zölle auf ausländische Waren in Höhe von zehn bis 20 Prozent zu verhängen. Chinas Einfuhren, so hatte er angekündigt, könnten mit Einfuhrabgaben von 60 Prozent belastet werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.01.2025 - 08:51 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung