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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verfassungsschutz-Chef rechnet nicht mit extremistischer Gewalt bei Erdogan-Besuch


Recep Tayyip Erdogan / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) rechnet nicht mit extremistischer Gewalt aus Anlass des für Samstag geplanten Besuchs des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogan in Köln: "Der Verfassungsschutz hat derzeit keine Erkenntnisse darüber, dass Extremisten mögliche Aktionen gegen den türkischen Premier Erdogan planen. Ich gehe davon aus, dass die für die Sicherheit zuständigen Polizeibehörden die Lage im Griff haben werden", sagte der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Erdogan kommt zu einem als "privat" eingestuften Wahlkampfauftritt nach Köln.

Dort wird er am Samstagnachmittag in der Lanxess Arena eine rund 45-minütige Rede halten. Nach "Bild"-Informationen haben die Veranstalter rund 300 private Sicherheitskräfte zum Schutz des türkischen Ministerpräsidenten in der Halle engagiert. Die Kölner Polizei wird nach Informationen der Zeitung mit rund 6.000 Polizisten vor Ort sein. Darunter sind mehre Hundertschaften der Bereitschaftspolizei des Bundes und der Länder. Die Polizei rechne einer internen Sicherheitsanalyse zufolge mit rund 20.000 Gegendemonstranten und einer "aufgeheizten Stimmung" unter den Erdogan-Gegnern, heißt es in dem Bericht weiter. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), hält den geplanten Auftritt Erdogans deshalb für "unverantwortlich". "Der geplante Auftritt des Wahlkämpfers Erdogan ist in höchstem Maße unsensibel und unverantwortlich. Angesichts der angekündigten Gegendemonstrationen drohen für die Polizisten und die Teilnehmer schwere Gefahren für Leib und Leben. Erdogan hat wahrlich derzeit in der Türkei wichtigeres zu tun als in Deutschland auf Wahlkampftour zu gehen", sagte Mayer gegenüber der Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.05.2014 - 14:43 Uhr

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