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Der Dax hat sich am Dienstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich bewegt. Gegen 12:40 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.785 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Infineon und die Deutsche Bank, am Ende Scout24, BASF und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Altmaier will neuen Anlauf für Strompreisbremse


Hochspannungsleitung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will zusammen mit der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ein neues Konzept für eine Strompreisbremse entwickeln. "Ich biete Frau Kraft an, gemeinsam einen Vorschlag zur Begrenzung der Strompreise zu erarbeiten", sagte Altmaier im Interview der "Welt am Sonntag". "Dabei darf es keine Tabus geben - weder beim Ausbau der erneuerbaren Energien noch beim Ausgleich für energieintensive Unternehmen."

Altmaier nannte es "unverantwortlich", dass die von SPD und Grünen regierten Bundesländer sein ursprüngliches Modell einer Strompreisbremse "boykottiert" hätten. Es sei notwendig, die Ökostromumlage gesetzlich zu begrenzen. Eine Kürzung der Stromsteuer, wie sie von SPD und Grünen, aber auch von der CSU und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) verlangt wird, lehnte der Umweltminister allerdings ab. Weil die Stromsteuer beim Versorger und nicht beim Verbraucher erhoben werde, lasse sich auch bei einer Kürzung ein weiterer Anstieg der Strompreise nicht ausschließen. "Außerdem reißt man Löcher im Bundeshaushalt auf." Im Konflikt um die umstrittene Schiefergasförderung brachte Altmaier ein mehrjähriges Moratorium für die umstrittene Fracking-Technologie ins Gespräch. "Ich persönlich habe kein Problem damit, ein Moratorium für Fracking auszusprechen", sagte er. "Wir werden zwei bis vier Jahre brauchen, um die Fragen in einer ruhigen Atmosphäre klären zu können." Es gebe derzeit "keine Argumente, die ein generelles Verbot von Fracking für alle Zeiten rechtfertigen", fügte der Umweltminister hinzu. "Allerdings gibt es viele ungelöste Fragen und Problemstellungen, angefangen bei den eingesetzten Chemikalien." Vor der Klärung sei Fracking in Deutschland nicht zu verantworten. Altmaier erinnerte an seinen Gesetzentwurf, der zu "mehr Sicherheit und Klarheit" beitrage. Die Bundestagsfraktionen müssten entscheiden, wie sie damit umgehen. "Ich stelle fest, dass bei SPD und Grünen einige aus sehr kurzsichtigen parteipolitischen Motiven versuchen, diesen Entwurf zu diskreditieren", kritisierte der Minister.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.05.2013 - 01:00 Uhr

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