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Studie: Erde erwärmt sich langsamer als befürchtet


Eis am Nordpol / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Erde wird sich einer neuen Studie zufolge in den nächsten Jahrzehnten nicht so stark erwärmen wie bislang befürchtet. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am Sonntag in der Zeitschrift "Nature Geoscience" veröffentlicht. Seit 1998 gibt es demnach einen "Stillstand" bei der Erwärmung der Erdatmosphäre.

Laut den Forschern werde die Jahresdurchschnittstemperatur Mitte des Jahrhunderts zwischen 0,9 und zwei Grad Celsius höher sein als zu vorindustriellen Zeiten. Das ist deutlich weniger als von UN-Klimawissenschaftlern im Jahr 2007 angegeben. Langfristig stehe die Studie aber im Einklang mit früheren Schätzungen, so die Forscher. Die Unterschiede zwischen den lang- und kurzfristigen Schätzungen lägen laut den Experten daran, dass die Wärme im letzten Jahrzehnt von den Ozeanen absorbiert und gespeichert wurde.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.05.2013 - 11:41 Uhr

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