Donnerstag, 29. September 2022
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mittelstandsverband registriert wachsenden Unmut über Regierung
Studie: Erschwinglichkeit von Mietwohnungen deutlich gesunken
Eigentümerverband kritisiert Neubau-Förderplane
Mittelstand rechnet nicht mit Auszahlung der steuerfreien Pauschale
Atomkraft-Reserve stößt bei Naturschutzring auf deutliche Kritik
Städte und Gemeinden unterstützen Forderung nach Energiepreisbremse
RKI meldet 78863 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 409,9
Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 6,58
Inflationsrate im September weiter sprunghaft gestiegen
Schweden melden viertes Gasleck an Nord-Stream-Pipelines

Newsticker

21:44Vorschläge für Gaspreisdeckel in Tagen oder Wochen
19:32Scholz verteidigt neue Schuldenaufnahme
19:23Allianz will nach Hedgefonds-Skandal Organisationsstruktur ändern
18:04Habeck will bei Gaspreisbremse "Grundbedarf" subventionieren
18:00Infratest: SPD in Niedersachsen knapp vorn
17:56Scholz dämpft Erwartungen an schnelle Umsetzung der Gaspreisbremse
17:38DAX schließt unter 12.000 Punkten - Gaspreis sinkt kräftig
17:21Bundesländer machen fast 24 Milliarden Euro Überschuss
17:04IW fordert nach Jahren gestaffelten Gaspreisdeckel
16:52NRW-Regierung warnt Städte vor Reduzierung der Kulturförderung
16:30Union zweifelt an Finanzierungsplänen für "Abwehrschirm"
16:10Expertenkommission will bei Gaspreisbremse auf Sparanreize setzen
16:10Expertenkommission will bei Gaspreisbremse auf Sparanreize setzen
15:47Nouripour glaubt nicht an Reformen im Iran
15:26Lauterbach hält an Wegfall der Neupatientenregelung fest

Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.976 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Entgegen dem Trend legten die Aktien der Rückversicherer zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Experte: Taliban haben an politischer Erfahrung hinzugewonnen


Afghanistan / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig sieht "mehr Parallelen und Kontinuitäten als Unterschiede" der jetzt herrschenden Taliban zum Regime zwischen 1996 und 2001. Beim derzeitigen Führungspersonal "gibt es viele, die schon vor 2001 in hohen Positionen gewesen sind, oder in manchen Fällen auch deren enge Verwandte", sagte Ruttig dem Internetportal des Senders ntv. "Die Hauptparallele zu der Zeit vor 2001 ist für mich die Konzentration der Taliban auf ideologische Fragen und ihre Konzentration auf das islamische Recht." Gleichzeitig hätten die Taliban seit ihrem Sturz 2001 an politischer Erfahrung hinzugewonnen.

"In ihrer jungen Generation gibt es viele gut Gebildete." Sie seien "durchaus bemüht", in bestimmten Bereichen "konstruktiv" zu arbeiten, zum Beispiel in der Wirtschaftspolitik, oder dabei, offizielle Beziehungen mit der Außenwelt herzustellen, so der Experte, der das Afghanistan Analyst Network mitgegründet hat. Laut Ruttig gibt es nach der Machtübernahme vor einem Jahr "keine größere Demobilisierung oder Abwanderungsbewegungen" bei den Taliban. "Afghanistans sehr schwache Wirtschaft hätte auch kaum Aufnahmekapazitäten." Die Kämpfer könnten also gar nicht in ihre Dörfer zurückkehren. Würden sie massenhaft nach Hause geschickt, obwohl sie dort kaum überleben könnten, drohten Revolten. Das wisse natürlich auch die Taliban-Führung, so Ruttig. Diese versuche deswegen, "die Leute als Polizisten, Armeeangehörige oder in anderer Weise weiter zu bezahlen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.08.2022 - 17:33 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung