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Finanzmärkte aktuell:

Verbraucherschützer unterstützen Aus für E-Auto-Prämie


E-Auto-Ladestation / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschlands Verbraucherschützer unterstützen Pläne für ein vorzeitiges Aus der staatlichen Kaufprämie für E-Autos. "Dass die Innovationsprämie für E-Autos zeitnah auslaufen soll, ist folgerichtig", sagte Marion Jungbluth, Mobilitätsexpertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Kaufprämie sei kurzfristig für die Verbreitung von Elektroautos wichtig gewesen.

"Langfristig kann jedoch die Förderung des Markthochlaufs nicht auf Kosten der Steuerzahler finanziert, sondern muss von der Industrie selber getragen werden." Ein Festhalten an der Kaufprämie wäre "sozial ungerecht", kritisierte der VZBV, da bisher nur die oberen Einkommen in den Fördertopf gegriffen hätten. "Für Haushalte mit kleinen Einkommen ist ein Neuwagen unerschwinglich", sagte Jungbluth. Die hohe Förderung von neuen Elektroautos blockiere die Entwicklung eines funktionierenden Gebrauchtwagenmarktes mit energieeffizienten E-Autos, der für alle wichtig sei, bei denen der Neukauf außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten liege. Die Autohersteller seien nun in der Verantwortung, für attraktive Preise zu sorgen, sagte die VZBV-Expertin. Um Planungssicherheit für diejenigen zu gewährleisten, die ein E-Auto bereits bestellt hätten und aufgrund der langen Lieferfristen leer ausgingen, "sollten die Hersteller einen Rabatt einräumen". Diverse Preisnachlässe, die vor der Kaufprämie beim Autokauf üblich waren, seien schließlich mit der Kaufprämie gestrichen worden. Nach Berechnungen des VZBV bleiben E-Autos auch ohne Kaufprämie der günstigste Antrieb, wenn die Gesamthaltungskosten betrachtet und Steuervorteile berücksichtigt würden. "Der Kostenvorteil bleibt auch bei steigenden Strompreisen erhalten, da Benzin und Diesel in der Tendenz in den nächsten Jahren wesentlich teurer werden", sagte Jungbluth der NOZ. Die Einsparungen durch ein vorzeitiges Ende der E-Auto-Kaufprämie sollte laut dem Verbraucherschutzverband dafür verwendet werden, das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Das würde auch in einkommensschwachen Haushalten Mobilität und Teilhabe sichern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.06.2022 - 07:44 Uhr

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