Donnerstag, 30. Juni 2022
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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.783,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,69 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge lassen Rezessionsängste angesichts der andauernden Inflation nicht nach, Hoffnungen auf Besserung verblassen immer mehr. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Menschenrechtsbeauftragte kritisiert China-Politik unter Merkel


Chinesische Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Luise Amtsberg (Grüne) fordert ein "kritisches Hinterfragen" der deutschen Abhängigkeit von China. "Wir müssen immer wieder klarmachen, dass Menschenrechte in unseren bilateralen Beziehungen einen hohen Stellenwert haben", sagte Amtsberg dem "Spiegel". "Fehlgeleitet" und "einseitig" sei die Chinapolitik der alten Bundesregierung gewesen, so die Grünen-Politikerin.

Zur Frage nach einer Reaktion auf die in den Xinjiang Police Files dokumentierten Verbrechen sagte Amtsberg: "Zuerst einmal müssen wir sicherstellen, dass hier keine Produkte aus chinesischer Zwangsarbeit auf den Markt kommen." Das Bemühen um eine weitere Zusammenarbeit mit China müsse bestehen bleiben, "aber dann muss China einen anderen Weg einschlagen, Untersuchungen zulassen und die Menschenrechtsverletzungen beenden". Die Konfuzius-Institute, die als verlängerter Arm des chinesischen Regimes in Deutschland gelten, müssten "nicht zwangsläufig" geschlossen werden. "Es brächte nichts, zivilgesellschaftliche Dialoge zu beenden, wenn damit Menschen daran gehindert würden, Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land anzuprangern. Die Konfuzius-Institute könnten bestehen bleiben, wenn sie diesem Auftrag klar Rechnung tragen", sagte Amtsberg.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.05.2022 - 21:27 Uhr

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Oliver Krautscheid News

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