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Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.783,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,69 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge lassen Rezessionsängste angesichts der andauernden Inflation nicht nach, Hoffnungen auf Besserung verblassen immer mehr. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Deutsche Wirtschaft extrem wichtig für Europa


Ruhrgebiet / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Von einer starken deutschen Wirtschaft profitieren laut einer neuen Studie auch die anderen Volkswirtschaften in der Europäischen Union - und zwar enorm. So schafft die deutsche Nachfrage nach Importen aus seinen europäischen Nachbarländern dort 290 Milliarden Euro jährlich an Wertschöpfung und sichert 4,7 Millionen Arbeitsplätze, heißt es in einer Erhebung von Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), über die die FAZ berichtet. "Durch den europäischen Binnenmarkt haben wir eine ausdifferenzierte internationale Arbeitsteilung und damit einen intensiven Güteraustausch", sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der VBW. "Die hohe Nachfrage Deutschlands nach Importgütern schafft insgesamt eine win-win-Situation in Europa."

Vor allem für mittel- und osteuropäische Staaten wie Tschechien, Österreich, Polen und Ungarn ist Deutschland ein wichtiger Absatzmarkt. Jeweils rund 30 Prozent der Ausfuhr dieser Länder haben das Ziel Deutschland. Entsprechend groß ist der Anteil, den die deutsche Nachfrage zur dortigen Wertschöpfung beiträgt: In Österreich und Ungarn sind es jeweils rund sechs Prozent und in Polen und Tschechien jeweils 5,4 Prozent. Ähnlich groß ist der Effekt auf die Beschäftigung. In einem Szenario, in dem die deutsche Wirtschaft in den nächsten Jahren stagnieren würde, fiele das EU-Bruttoinlandsprodukt (ohne Deutschland) im Jahr 2024 laut der Studie 0,42 Prozent niedriger aus als im Basisszenario. "Unsere Studie zeigt, dass eine wirtschaftliche Stagnation Deutschlands ebenso wie eine Verschlechterung seiner Wettbewerbsfähigkeit uns und auch den anderen europäischen Volkswirtschaften schaden würde", sagte Brossardt. "Wir brauchen daher eine geeinte und wirtschaftlich starke EU, die als selbstbewusster Player im Welthandel auftritt und für Freihandel und offene Volkswirtschaften eintritt." Von einer starken deutschen Wirtschaft profitieren auch die anderen Volkswirtschaften in der Europäischen Union. Das geht aus einer Studie von Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hervor. Demnach schafft die deutsche Nachfrage nach Importen aus seinen europäischen Nachbarländern dort 290 Milliarden Euro jährlich an Wertschöpfung und sichert 4,7 Millionen Arbeitsplätze, wie die FAZ in ihrer Mittwochsausgabe berichtet. "Durch den europäischen Binnenmarkt haben wir eine ausdifferenzierte internationale Arbeitsteilung und damit einen intensiven Güteraustausch", sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der VBW. "Die hohe Nachfrage Deutschlands nach Importgütern schafft insgesamt eine win-win-Situation in Europa." Vor allem für mittel- und osteuropäische Staaten wie Tschechien, Österreich, Polen und Ungarn ist Deutschland ein wichtiger Absatzmarkt. Jeweils rund 30 Prozent der Ausfuhr dieser Länder hat das Ziel Deutschland. Entsprechend groß ist der Anteil, den die deutsche Nachfrage zur dortigen Wertschöpfung beiträgt: In Österreich und Ungarn sind es jeweils rund sechs Prozent und in Polen und Tschechien jeweils 5,4 Prozent. Ähnlich groß ist der Effekt auf die Beschäftigung. In einem Szenario, in dem die deutsche Wirtschaft in den nächsten Jahren stagnieren würde, fiele das EU-Bruttoinlandsprodukt (ohne Deutschland) im Jahr 2024 laut der Studie 0,42 Prozent niedriger aus als im Basisszenario. "Unsere Studie zeigt, dass eine wirtschaftliche Stagnation Deutschlands ebenso wie eine Verschlechterung seiner Wettbewerbsfähigkeit uns und auch den anderen europäischen Volkswirtschaften schaden würde", sagte Brossardt. "Wir brauchen daher eine geeinte und wirtschaftlich starke EU, die als selbstbewusster Player im Welthandel auftritt und für Freihandel und offene Volkswirtschaften eintritt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.05.2022 - 06:55 Uhr

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