Samstag, 16. Oktober 2021
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DAX legt zu - Positive Signale aus den USA ermutigen
"Ampel" will Hartz IV in "Bürgergeld" umbenennen und Regeln lockern
SPD-Vorstand stimmt "Ampel"-Koalitionsverhandlungen zu
"Ampel" einigt sich bei vielen Streitpunkten - Finanzierung unklar
Lob und Kritik an "Ampel"-Sondierungspapier
Merz zollt "Ampel"-Parteien Respekt für Sondierungspapier
Britische Medien: Tory-Politiker Amess stirbt nach Messerattacke
Kreise: SPD-Vorstand für "Ampel"-Koalitionsverhandlungen
Arbeitgeberpräsident dringt auf Ende der Corona-Hilfen
Santiano neu an der Spitze der Album-Charts

Newsticker

09:11Angekündigte "Schlacht" nach "Köpi"-Räumung fiel weitgehend aus
08:17ESM-Chef will Lockerung der europäischen Fiskalregeln
07:00Söder "strikt" gegen Freigabe von Cannabis
06:05Hospitalisierungs-Inzidenz sinkt leicht auf 2,00
06:00BDI kritisiert Vernachlässigung des ländlichen Raums
06:00Verbraucherzentrale: Heizkostenanstieg von mehr als 200 Euro
06:00Umfrage: Junge Erwerbstätige wollen Berufsaufstieg und Freizeit
05:30Heike Makatsch sieht TV-Branche bei Diversität auf richtigem Weg
05:00Lehrerpräsident besorgt wegen Corona-Entwicklung an Schulen
03:11RKI meldet 10949 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 70,8
02:00FDP-Generalsekretär weist Kritik an Finanzierungsplänen zurück
02:00Energie-Gewerkschaft will Winterhilfe für Millionen Haushalte
02:00Verdi vermisst in Sondierungspapier Finanzierung der Klima-Pläne
01:00Tierschutzbund: "Ampel" soll Landwirtschaftsministerium abschaffen
01:00EKD-Ratsvorsitzender erwartet mehr Einsatz gegen Klimawandel

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.587,36 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,81 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge blicken die Anleger am Freitag in die USA, wo die jüngsten guten Quartalszahlen der Finanzunternehmen Mut für wirtschaftlichen Aufschwung machen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutschlands EU-Beitrag steigt 2021 um 19 Prozent


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschland wird 2021 rund 38 Milliarden Euro nach Brüssel überweisen. Das berichtet die "Welt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf einer Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Gerald Ullrich. Das sind rund 6,1 Milliarden Euro mehr als im vergangenen Jahr, als 31,9 Milliarden Euro flossen.

Der Zuwachs entspricht einem Plus von mehr als 19 Prozent. Die Bundesregierung beruft sich ihrerseits auf Angaben der Europäischen Kommission. Der EU-Haushalt ist in diesem Jahr zwar in absoluten Zahlen leicht geschrumpft. Dass Deutschland trotzdem mehr als bisher zahlt, hat zwei Gründe: Zum einen müssen Deutschland und die 26 anderen Mitgliedstaaten nach dem Brexit die Lücke füllen, die der Austritt Großbritanniens gerissen hat. Großbritannien war nach Deutschland der größte Nettozahler in der EU. Zusätzlich sorgt die solide Verfassung der deutschen Wirtschaft dafür, dass der deutsche Beitrag in diesem Jahr steigt. Denn welchen Anteil jeder EU-Staat zum Gemeinschaftshaushalt beisteuert, richtet sich nach seinem Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung der EU. Deutschlands Wirtschaft ist vergleichsweise gut durch die Coronakrise gekommen, deshalb ist der Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung der EU in der Pandemie gestiegen, während der Anteil anderer Länder geschrumpft ist. Damit steigt auch Deutschlands Anteil an der Finanzierung des EU-Haushalts. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Deutschland im vergangenen Jahr 15,5 Milliarden Euro netto in den EU-Haushalt gezahlt hat. Von der Umverteilung der Mittel durch Brüssel profitierte im vergangenen Jahr am stärksten Polen. Davon geht zumindest die Bundesregierung aus. "Unter Zugrundlegung von Angaben der Europäischen Kommission zu Rückflüssen und Finanzierungsbeiträgen geht die Bundesregierung davon aus, dass Polen bei einem Finanzierungsbeitrag von 5,7 Milliarden Euro und Rückflüssen von 18,1 Milliarden Euro im Jahr 2020 der Mitgliedstaat mit dem höchsten operativen Nettosaldo aus dem EU-Haushalt war", heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Auch in diesem Jahr dürfte Warschau demnach der größte Nettoempfänger sein. Das ist heikel, schließlich steht Polen genauso wie Ungarn, das ebenfalls zu den Nettoempfängern gehörte, wegen seines Umgangs mit der Rechtsstaatlichkeit in der Kritik. "Wenn wir darüber sprechen, Mitgliedstaaten, die gegen die Rechtsstaatlichkeit verstoßen, mit Mittelkürzungen zu sanktionieren und gleichzeitig für solche Mitgliedstaaten weiterhin die höchsten Auszahlungen aus dem EU-Haushalt einplanen, verliert die EU-Haushaltspolitik an Glaubwürdigkeit", sagte FDP-Politiker Ullrich.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 23.09.2021 - 16:33 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung