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Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.643,97 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,88 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge zeigten sich die Anleger erfreut über den aktuellen Fed-Entscheid, wonach die ultralockere Geldpolitik zunächst fortgeführt wird. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Tennet macht Politik für Leitungsbau-Verzögerungen verantwortlich


Strommast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Debatte um den langsamen Bau wichtiger Infrastrukturvorhaben in Deutschland hat der Geschäftsführer des Übertragungsnetzbetreibers Tennet, Tim Meyerjürgens, der Politik vorgeworfen, selbst zahlreiche Verzögerungen zu provozieren. "Wenn in laufenden Projekten die Rahmenbedingungen geändert werden, ist das für eine schnelle Fertigstellung hinderlich", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Man werbe deshalb immer wieder dafür, einmal begonnene Vorhaben unangetastet zu lassen.

Die Gleichstromtrasse "SuedLink" etwa sei als Überlandleitung geplant gewesen, bevor die Politik auf eine Erdverkabelung bestanden habe, so Meyerjürgens. "Da mussten wir die Planung noch einmal bei Null beginnen. Allein diese Entscheidung hat uns drei Jahre gekostet." Ein weiteres Problem sei die in Genehmigungsverfahren erforderliche Detailtiefe. "Planungsverfahren in Deutschland sind extrem detailreich. Praktisch alles muss im Vorhinein festgelegt werden", so Meyerjürgens. Früher habe es eine Genehmigungsplanung und eine spätere Ausführungsplanung gegeben. Das habe den Vorteil gehabt, dass man nach der grundsätzlichen Genehmigung ein Baubeginn möglich gewesen sei. "Heute müssen wir jedes Detail bereits in der Genehmigungsphase beschreiben, weshalb die Verfahren lange dauern", so der Manager. Er forderte, den Detaillierungsgrad in Genehmigungsverfahren zu begrenzen. "Den Verlauf einer Trasse und deren Auswirkungen sollte man für eine Genehmigung beschreiben. Den Kurvenradius einer Baustraße kann man problemlos später klären." Auch in der Frage, wo an welchen Standorten große Elektrolyseure gebaut werden sollen, rief Meyerjürgens die Politik zur Zurückhaltung auf. "Wenn jetzt südliche Bundesländer aus industriepolitischen Gründen fordern, auch dort Elektrolyse-Einheiten aufzubauen, muss noch viel mehr Strom dorthin transportiert werden. Das würde mehr Netzausbau bedeuten. Das sollten wir vermeiden", sagte er. "Weiter als 50 Kilometer entfernt von der Küste machen Elektrolyseure keinen Sinn."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.09.2021 - 06:22 Uhr

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