Freitag, 24. September 2021
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Lambrecht beklagt "Eskalationsspirale von Hass und Gewalt"
Özdemir befürchtet Deindustrialisierung durch Union und FDP
Sozialverband: Obst und Gemüse werden für Arme zum Luxus
Fördergelder für Radschnellwege werden kaum abgerufen
DAX legt am Mittag zu - Conti vorne
Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen für Risikopatienten
Habeck froh über seinen Twitter-Ausstieg
DAX legt zu - Fed-Entscheid gut angenommen
DIW: Hohe Gaspreise durch versäumte Energiewende hausgemacht
SPD und Grüne kritisieren CDU-Umgang mit Maaßen

Newsticker

05:00Über 100 Millionen Euro für Behandlung von Ungeimpften seit Juli
03:16RKI meldet 9727 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 62,5
01:00Kassenärzte gegen Bürgerversicherung
01:00Wirtschaftsweise verlangt globalen "Klimaklub"
01:00Bundeswahlleiter: Corona tangiert Wahlbeteiligung am Sonntag kaum
00:00Parlament befürchtet Platznot
00:00Tankstellen-Verband: Mitarbeiter bei Maßnahmen-Durchsetzung allein
00:00Umfrage: Auch nach Corona planen Deutsche weniger Geschäftsreisen
00:00Lehrerverband gegen Teilnahme von Schülern am globalen Klimastreik
00:00Mittel gegen "weiße Flecken" im Breitbandnetz fließen spärlich
00:00Kinderschutzbund weist "Freedom Day"-Debatte zurück
00:00IW: Bund könnte Millionen Tonnen CO2 bei Bauauftragsvergaben sparen
22:10US-Börsen legen deutlich zu - Fed-Ausblick beruhigt
21:54Union verkürzt Abstand auf SPD im letzten ZDF-Politbarometer
19:35Habeck froh über seinen Twitter-Ausstieg

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.643,97 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,88 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge zeigten sich die Anleger erfreut über den aktuellen Fed-Entscheid, wonach die ultralockere Geldpolitik zunächst fortgeführt wird. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kurz begrüßt Menschen trotz Corona wieder mit Handschlag


Sebastian Kurz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) begrüßt im Gegensatz zu vielen Spitzenpolitikern weltweit Menschen trotz Corona wieder mit Handschlag. "Ich bin zweimal geimpft, ich lasse mich regelmäßig testen und versuche, damit meinen Beitrag zu leisten", sagte er in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen" zur Begründung. "Wenn mir jemand die Hand hinstreckt, dann gebe ich sie ihm auch. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass das soziale Miteinander wieder stattfindet."

In Österreich ist mit Ausnahme von Wien unter anderem die Maskenpflicht seit dieser Woche weitgehend abgeschafft. Der Kanzler trägt auch bei großen Veranstaltungen wie der Eröffnung der Bregenzer Festspiele keine Maske. Kritik daran wies Kurz in der "Bild"-Sendung zurück: "Sie können sich oft in Deutschland etwas nicht vorstellen, was Sie dann ein paar Wochen später einfach in Deutschland machen. Ich habe den Eindruck, dass aus deutscher Sicht immer das, was Deutschland tut, die absolute Norm ist. Und man wundert sich über alle anderen, die sich nicht eins zu eins gleich verhalten." Mit Leichtsinn habe das nichts zu tun: "Wir führen etwa zehn Mal so viele Tests durch wie in Deutschland. Wir sind Europameister im Testen. Ich behaupte mal, dass wir die niedrigste Dunkelziffer haben von allen europäischen Ländern." Es gehe darum, mit dem Virus zu leben. Er habe "sehr darunter gelitten, den Menschen Grund und Freiheitsrechte einschränken zu müssen". Er habe dies trotzdem getan, um die Ansteckungszahlen so niedrig wie möglich zu halten, solange es keine Impfung gegeben habe. Das aber habe sich ja nun geändert. Kurz plädierte daher dafür, "dass wir in ganz Europa das vollziehen, was von der Wissenschaft und von vielen Seiten empfohlen wird, nämlich bei dem zu bleiben, was immer relevant war: die Belegung in den Spitälern". Natürlich steckten sich Menschen an, wenn das Leben wieder stattfinde, "aber das bedeutet nicht, dass die Hospitalisierungen in demselben Ausmaß hinaufschnellen". Österreich werde "selbstverständlich" auch die Schulen offenhalten: "Wir werden dieselbe Strategie fahren wie in der dritten Welle: Intensives Testen, Sicherheitsstandards überall dort, wo es notwendig ist, und der Versuch, Ansteckungen zu vermeiden." Kurz hält nichts von einer Argumentation nach dem Motto: "Ein paar Wochen noch die Masken, ein paar Wochen noch ein bisschen schärfere Maßnahmen und dann ist es ja überstanden." Denn die Wahrheit sei: "Das Coronavirus wird nicht in ein paar Wochen verschwinden. Das ist in einem Jahr noch da, das ist in drei Jahren noch da, das ist in fünf Jahren noch da." Wenn man keinen Weg finde, trotz Corona die Schulen zu öffnen, dann sollte man den Eltern auch klar sagen, dass man sie auch in den nächsten fünf Jahren nicht mehr öffnen werde.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 26.07.2021 - 07:58 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung