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Börse

Ein Spitzenmanager spricht sich vor Beginn des Bundestagswahlkampfes für eine Reform des Aktienrechts aus, weil deutsche Aufsichtsräte nicht professionell genug arbeiten würden. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowohl von Lufthansa als auch von Eon, fordert in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ. Montagsausgabe) veröffentlichten Gastbeitrag, die Zahl der Mandate von Aufsichtsräten von bisher zehn auf künftig höchstens sechs gesetzlich zu begrenzen. Auch solle es möglich sein, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in großen Unternehmen deutlich zu reduzieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Mehr Beschäftigte in der Energie- und Wasserversorgung


Umspannwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Energie- und Wasserversorgung in Deutschland sind zum Jahresende 2020 knapp 260.000 Personen beschäftigt gewesen. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Mit gut 78 Prozent waren die meisten Beschäftigten in der Elektrizitätsversorgung tätig, elf Prozent arbeiteten in der Wasserversorgung.

Innerhalb der Energie- und Wasserversorgung war die Entwicklung bei der Zahl der Beschäftigten uneinheitlich: Während in der Elektrizitätsversorgung ein Anstieg um 2,8 Prozent und in der Wärme- und Kälteversorgung um 11,3 Prozent zu verzeichnen war, sank die Zahl der Beschäftigten in der Wasserversorgung um 1,1 Prozent und in der Gasversorgung um 3,7 Prozent. In den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung wurden im Dezember 2020 rund 29,2 Millionen Arbeitsstunden geleistet, so die Statistiker weiter. Das waren 7,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dieser Anstieg ist allerdings vor allem durch Kalendereffekte bedingt. Kalenderbereinigt stiegen die geleisteten Arbeitsstunden um 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2019. Die Zahl der Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten lag in den Wirtschaftsbereichen der Energie- und Wasserversorgung Ende 2020 bei 2.285. Damit sank die Zahl der Betriebe im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent. Den stärksten Rückgang gab es in der Wärme- und Kälteversorgung (-17,5 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 01.04.2021 - 09:07 Uhr

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