Donnerstag, 15. April 2021
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Rehberg: K-Frage nicht aufgrund von Umfragen entscheiden
Intensivmediziner fürchtet "große Kündigungswelle" in Kliniken
DAX lässt nach - Deutsche Post hinten
Lottozahlen vom Mittwoch (14.04.2021)
Champions League: Dortmund scheidet gegen Manchester City aus
Handelsverband rügt geplante Erleichterung für Geimpfte in Berlin
Giffey drängt Bundesländer zu Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Palmer für Weiterführung erfolgreicher Modellprojekte
Arbeitsminister will sachgrundlose Befristungen beschränken
Holzeinschlag erreicht neuen Rekordwert

Newsticker

16:58Städte- und Gemeindebund begrüßt Urteil gegen Mietendeckel
16:26Union erwägt Entscheidung zu K-Frage in Bundestagsfraktionssitzung
15:39Offizielle Kriminalitätsrate erneut gesunken
14:02SPD-Politiker Post droht mit Verfassungsklage gegen Ausgangssperre
13:49SPD fordert Mietenmoratorium
13:25Junge Union stellt Söder und Laschet Ultimatum
13:18Bahn und Luftverkehrswirtschaft wollen Inlandsflüge reduzieren
13:01Bundestag warnt Abgeordnete wegen Datenleck bei Facebook
12:31DAX legt zu - Deutsche Wohnen nach Mietendeckel-Urteil gefragt
12:27Haseloff will K-Frage an Popularitätswerte knüpfen
11:49Umfrage: 40 Prozent der Ungeimpften beneiden Geimpfte
11:25DGB fordert bundesweiten Mietenstopp
10:21Mieterbund sieht nach Mietendeckel-Urteil Bund in der Pflicht
10:10Wirtschaftsforschungsinstitute senken Wachstumsprognose
10:03++ EILMELDUNG ++ Frühjahrsgutachten: Ökonomen senken Konjunkturprognose

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 15.250 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragte: Traumatisierten Soldaten gezielter helfen


Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, hat gezieltere Hilfen für traumatisierte Bundeswehr-Soldaten angemahnt. "Die Bundeswehr sollte gezielter über mögliche Hilfsangebote und Ansprechpartner informieren", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Wichtig sei es auch, die Angehörigen mitzudenken.

"Schließlich sollte das Ziel immer sein, eine Wiedereingliederung zu ermöglichen." Obwohl die Zahl der Soldaten in Auslandseinsätzen von über 10.000 im Jahr 2002 auf jetzt rund 3.000 zurück gegangen ist, wächst umgekehrt die Zahl der Soldaten mit psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) im Besonderen. Wurden im Jahr 2017 noch 170 PTBS-Diagnosen gestellt, so waren es nach Angaben des Verteidigungsministeriums gegenüber dem RND im vorigen Jahr 213. Die Zahl der psychischen Erkrankungen insgesamt stieg in demselben Zeitraum von 274 auf 301. "Belastungsstörungen treten meist erst mit zeitlichen Verzögerungen auf", sagte die Wehrbeauftragte dem RND. Sie würden von den Personen oft selbst nicht bemerkt. "Erst Familienangehörige oder Freunde machen auf Veränderungen aufmerksam." Teilweise werde zu Beginn auch kein Bezug zum Einsatz gesehen. Betroffene wendeten sich oft erst mit mehrjähriger Verzögerung an die Beratungsstellen. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Einsatzveteranen, Bernhard Drescher, sieht Probleme vor allem bei den Soldaten, die der Bundeswehr zum Zeitpunkt der Diagnose gar nicht mehr angehörten. "Das Problem liegt außerhalb", sagte er dem RND. Für Traumatisierte, die ihr Schicksal manchmal erst Jahre nach der Entlassung realisierten, seien die Möglichkeiten der Truppe weit weg. Nach Lohnfortzahlung und Krankengeld rutschten sie in Hartz IV, bevor Anträge auf staatliche Hilfe bearbeitet seien. Drescher forderte deshalb Veränderungen: "Wir brauchen beim Nachweis einer Traumatisierung eine Beweislastumkehr", sagte er. Die Bundeswehr müsse beweisen, dass sie nicht aus dem Einsatz stamme. "Und die Betroffenen, deren Traumatisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Einsatz herrührt, müssen wieder eingestellt werden" - nicht immer in die Bundeswehr, sondern überhaupt in den Staatsdienst. Man müsse die Betroffenen jedenfalls "kameradschaftlich in die Mitte nehmen" und dürfe sie nicht, wie es bisweilen geschehe, als "Drückeberger" bezeichnen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 01.04.2021 - 00:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung