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Börse

Ein Spitzenmanager spricht sich vor Beginn des Bundestagswahlkampfes für eine Reform des Aktienrechts aus, weil deutsche Aufsichtsräte nicht professionell genug arbeiten würden. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowohl von Lufthansa als auch von Eon, fordert in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ. Montagsausgabe) veröffentlichten Gastbeitrag, die Zahl der Mandate von Aufsichtsräten von bisher zehn auf künftig höchstens sechs gesetzlich zu begrenzen. Auch solle es möglich sein, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in großen Unternehmen deutlich zu reduzieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Tichanowskaja: Regime Lukaschenko wird dieses Jahr noch stürzen

Die weißrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja glaubt an ein baldiges politisches Ende von Machthaber Alexander Lukaschenko. "Das Regime Lukaschenko wird dieses Jahr noch stürzen. Ich denke, im Frühling ist er weg", sagte Tichanowskaja der "Bild am Sonntag".

Sie glaube, dass der Druck auf das Regime im Inneren des Landes eine Rolle spielen werde. "Wenn alle, die dagegen sind, handeln werden - auf verschiedene Arten. Wir sind die Mehrheit. Zudem hoffen wir auf eine starke Allianz zwischen der neuen US-Regierung und der EU. Der Druck wird von Tag zu Tag zunehmen, und irgendwann wird es Lukaschenko zu viel werden, und er wird gehen." Tichanowskaja wünscht sich von der EU "mehr Härte und mehr Sanktionen" gegen das Regime in Minsk - "auch etwas schneller". Ihre Botschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir möchten, dass sie ihre Macht nutzt, um die Kräfte der EU zu bündeln und gegen Lukaschenko zu richten." Obwohl Lukaschenko immer noch an der Macht ist, sieht Tichanowskaja, die sich in Litauen im Exil aufhält, große Veränderungen in ihrem Heimatland: "Niemand wird es mehr schaffen, die Idee von Freiheit und Würde aus den Köpfen der Belarussen zu schlagen. Die Menschen werden niemals in die Sklaverei zurückkehren, aus der sie gekommen sind. Wir sind jetzt frei und dieses Gefühl wird immer stärker." Sobald sie versichert bekomme, dass ihr "keine Gefahr droht", werde sie nach Weißrussland zurückkehren. "Ich kann in Freiheit helfen, aber nicht im Gefängnis."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 28.02.2021 - 09:17 Uhr

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