Montag, 19. April 2021
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Opposition nennt Agieren Merkels im Wirecard-Fall "erschreckend"
Laschet und Söder weiter uneins in K-Frage - Abstimmung droht
CDU-Bundesvorstandsmitglied ruft Parteikollegen zur Mäßigung auf
Verstappen gewinnt turbulenten Großen Preis der Emilia-Romagna
CDU-Kommunalpolitiker in Niedersachsen für Söder
Opposition nennt Agieren Merkels im Wirecard-Fall "erschreckend"
Außenminister Maas in "großer Sorge" um Regimekritiker Nawalny
Junge Union für Söder - CSU-Chef in Berlin
Kassenärzte: Im Mai wird die Impf-Priorisierung überflüssig
DAX-Aufsichtsratschef Kley fordert gesetzliche Grenze für Mandate

Newsticker

08:24Ifo: Städte von Coronakrise wirtschaftlich am stärksten betroffen
08:05Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Februar gestiegen
06:55VW will Elektrifizierung des Nahverkehrs
06:27Österreich gegen neue Russland-Sanktionen
06:18K-Frage der Union weiter ungeklärt
05:00Hefeindustrie warnt vor Engpässen
03:53RKI meldet 11437 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 165,3
02:00FDP-Generalsekretär kann sich Koalition mit Habeck vorstellen
00:00EVP-Fraktionschef Weber droht Russland im Ostukraine-Konfikt
00:00EVP-Fraktionschef Weber droht Russland im Ostukraine-Konfikt
00:00Opposition nennt Agieren Merkels im Wirecard-Fall "erschreckend"
00:00Opposition nennt Agieren Merkels im Wirecard-Fall "erschreckend"
23:15CDU-Kommunalpolitiker in Niedersachsen für Söder
21:22Junge Union für Söder - CSU-Chef in Berlin
19:11Verwaltungsrichter fordert Nachbesserungen bei Bundes-Notbremse

Börse

Ein Spitzenmanager spricht sich vor Beginn des Bundestagswahlkampfes für eine Reform des Aktienrechts aus, weil deutsche Aufsichtsräte nicht professionell genug arbeiten würden. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrats sowohl von Lufthansa als auch von Eon, fordert in einem in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ. Montagsausgabe) veröffentlichten Gastbeitrag, die Zahl der Mandate von Aufsichtsräten von bisher zehn auf künftig höchstens sechs gesetzlich zu begrenzen. Auch solle es möglich sein, die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in großen Unternehmen deutlich zu reduzieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Linker CDU-Flügel will drei Tage Vaterschaftsurlaub im Wahlprogramm


Vater, Mutter, Kind / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der linke Flügel der CDU will die Forderung nach drei Tagen Vaterschaftsurlaub in das Bundestagswahlprogramm der Union aufnehmen. Das geht aus einem achtseitigen Schreiben der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hervor, in dem sie die Forderungen für das Wahlprogramm an die Vorsitzenden und Generalsekretäre der Union formuliert und über das die "Welt" (Freitagausgabe) berichtet. Unter der Zwischenüberschrift "Verbindliche Familienzeit nach Geburten" heißt es, die Bindung zwischen Kind und Eltern werde in den ersten Tagen besonders geprägt.

"Wir wollen, dass die Familie die Tage nach der Geburt verlässlich gemeinsam verbringen kann. Deshalb werden wir für Väter drei Tage Vaterschaftsurlaub bei Geburt eines Kindes einführen." Zudem fordert die CDA, Werkverträge stärker zu regulieren. Zwar erfüllten diese "in ihrer ursprünglichen Bestimmung" eine wichtige Funktion für den Arbeitsmarkt. Wenn Unternehmen aber ihr Kerngeschäft darüber organisierten, dann gefährdeten sie die Akzeptanz. Das gelte es zu verhindern. Die CDA strebt deshalb ein Mitbestimmungsrecht für Betriebs- und Personalräte für den Einsatz von Werkverträgen an. Zudem heißt es in dem Papier: "Leiharbeits- und befristete Arbeitsverhältnisse sind kein sicheres Fundament für Beschäftigte und ihre Familien. Sie gefährden den Zusammenhalt der Gesellschaft und müssen deshalb eingeschränkt werden." Selbstständige, die "nicht anderweitig abgesichert sind", sollen nach dem Willen der CDA in die solidarische Sozialversicherung integriert werden. Darüber hinaus fordert sie ein "Recht auf Abschalten". Auch in Zukunft müssten der Arbeitszeit gesetzliche Grenzen gesetzt werden, schreibt die CDA. Abweichungen von Höchstarbeitszeiten dürfe es nur auf der Grundlage von Tarifverträgen geben. Auch im Homeoffice müsse die geleistete Arbeit "erfasst, dokumentiert und grundsätzlich vollumfänglich vergütet" werden. Regelmäßig entstehende Kosten sollten die Arbeitgeber den Beschäftigten durch eine monatliche Pauschale erstatten. Die Grundausstattung für Homeoffice und mobiles Arbeiten habe der Arbeitgeber zu stellen. Der gesetzliche Unfallschutz sei auszudehnen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 26.02.2021 - 05:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung