Sonntag, 25. Oktober 2020
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Finanzmärkte aktuell:

Grüne wollen stärkere soziale Absicherung von Frauen


Blonde Frau mit Locken / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen pochen als Lehre aus der Coronakrise auf eine bessere Bezahlung und stärkere soziale Absicherung von Frauen. "Wir wollen nicht bloß die Folgen der Coronakrise abmildern. Wir wollen, dass es Frauen besser geht als vor der Pandemie", sagte die stellvertretende Parteichefin Ricarda Lang dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben).

Zu einem Forderungskatalog, den die Partei am Freitag und Samstag auf ihrer Bundesfrauenkonferenz beschließen will, zählen höhere Löhne in der Pflege. "Wir brauchen allgemeinverbindliche Tarifverträge. Sollte es damit nicht klappen, müssen gesetzliche Regelungen kommen", forderte Lang. So könnte die Pflegeversicherung dazu verpflichtet werden, nur noch mit Arbeitgebern zusammenzuarbeiten, die nach Tarif bezahlen, so die Grünen-Politikerin. Auch forderte sie eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung, um Arbeit gerechter zu verteilen. Diese müsse jedoch für alle Beschäftigten möglich sein, nicht nur für gut bezahlte. "Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten etwa im Gesundheitsbereich einfach Unmengen an Überstunden vor sich herschieben oder Pflegekräfte aufgrund von körperlicher Überarbeitung über kurz oder lang in Teilzeit oder raus aus dem Job gehen", sagte Lang. "Hier wäre eine 35 Stunden-Woche prioritär – bei vollem Lohnausgleich", sagte sie. Zudem solle das Ehegattensplitting für Ehen, die neu geschlossen werden, abgeschafft und "durch eine gezielte Förderung von Familien" ersetzt werden. "Das Ehegattensplitting schreibt ein Familienmodell fest, in dem ein Partner 40 Stunden arbeitet und der – meist: die - andere sich zu Hause um die Kinder kümmert", sagte Lang. Dies sei nicht mehr zeitgemäß. Die Coronakrise sorge für das Ende einer Illusion – "die Illusion einer gleichberechtigten Gesellschaft, in der sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nur noch auf Fragen von geschlechtergerechter Sprache beziehen", sagte die Grünen-Vizechefin. Jetzt sei klar: "Arbeit und Gehälter sind ungleich verteilt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.09.2020 - 05:00 Uhr

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