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Finanzmärkte aktuell:

EU will Höchstwerte für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel


Protein-Pulver / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU-Kommission plant einheitliche Höchstwerte für die Zugabe von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln in Lebensmitteln. Die zuständige Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides reagiert damit auf Druck Deutschlands und 18 weiterer Mitgliedstaaten. In einem Brief an Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) schreibt die zypriotische Politikerin, die Kommission werde "vorbereitende Arbeiten für die künftige Festsetzung von Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe durchführen".

Der Brief liegt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben) vor. Die EU-Kommissarin betonte, sie verstehe, "dass es angesichts der breiten Verfügbarkeit von Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln auf dem Markt wichtig ist, Höchstgehalte für Vitamine und Mineralstoffe in Lebensmitteln festzulegen, um jegliche Gefährdung der Gesundheit des Menschen zu vermeiden". Erste Expertengespräche seien im September geplant. Klöckner forderte gegenüber dem RND jetzt zügige Fortschritte: "Dass die zuständige Kommissarin meine Initiative aufgreift, ist ein wichtiges Bekenntnis zu einem EU-weit einheitlichen Verbraucherschutz", so die Ministerin. Es sei längst überfällig, dass die EU-Kommission die Arbeiten zur Festsetzung von Höchstgehalten wieder aufnimmt. "Wir haben die klare Erwartung, dass das jetzt zügig vorangetrieben wird. Gemeinsam mit unseren Mitstreitern werden wir darauf drängen, dass es nun schnelle Fortschritte und einen konkreten Zeitplan gibt." Über die Frage der Höchstgrenzen für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel wird seit Jahren debattiert. Viele Mitgliedsstaaten haben nationale Höchstwerte festgelegt. Diese unterscheiden sich teilweise stark. Bei Magnesium zum Beispiel dürfen in Slowenien bis 600 Milligramm in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden, in Bulgarien nur 250 Milligramm. Bei Vitamin E schwanken die Regelungen sogar zwischen zehn Milligramm in Finnland und der Slowakei sowie bis zu 800 Milligramm in Zypern. Ein Marktcheck für magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel ergab, dass 27 von 42 der untersuchten Produkte zu hoch dosiert waren. Das heißt, sie enthielten mehr als die vom Scientific Committee for Food (einem Expertengremium der EU), abgeleitete sichere Zufuhrmenge an Magnesium. Je nach Magnesiumkonzentration kann es dadurch zu Nebenwirkungen wie Durchfall oder Erbrechen kommen. Im Juni haben daher Deutschland und 18 weitere Mitgliedsländer die EU-Kommission aufgefordert, die unterbrochenen Arbeiten zu Höchstgehaltsregelungen für Vitamine und Mineralstoffe "zeitnah wiederaufzunehmen" und eine EU-weite Regelung zu erlassen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.08.2020 - 05:00 Uhr

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