Mittwoch, 12. August 2020
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Finanzmärkte aktuell:

Verbraucherpreise im Juni um 0,9 Prozent gestiegen


Käse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juni 2020 um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum Mai stieg der Verbraucherpreisindex im sechsten Monat des Jahres um 0,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende Juni.

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Juni 2019 bis Juni 2020 nur um 0,2 Prozent, vor allem infolge der Preisrückgänge bei Energieprodukten ( -6,2 Prozent). Der Preisrückgang schwächte sich damit ab (Mai 2020: -8,5 Prozent), vor allem infolge der wieder steigenden Ölpreise auf dem Weltmarkt. Im Juni 2020 gingen insbesondere die Preise für Heizöl (-26,5 Prozent) und Kraftstoffe (-15,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat zurück, hingegen verteuerte sich Strom um 4,1 Prozent. Zudem erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel überdurchschnittlich um 4,4 Prozent. Teurer wurden vor allem Obst (+11,1 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+8,2 Prozent), billiger hingegen Speisefette und Speiseöle (-3,6 Prozent). Merklich teurer wurden auch Tabakwaren (+6,2 Prozent) sowie Zeitungen und Zeitschriften (+4,5 Prozent), günstiger zum Beispiel Geräte der Informationsverarbeitung (-4,9 Prozent). Die deutlichen Preisrückgänge bei Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich dämpfend auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Preise für Energieprodukte hätte die Inflationsrate im Juni 2020 bei +1,6 Prozent gelegen, ohne Energieprodukte und Nahrungsmittel nur bei +1,3 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im sechsten Monat des Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat überdurchschnittlich um 1,4 Prozent. Bedeutsam für diese Preisentwicklung war die Erhöhung bei den Nettokaltmieten (+1,4 Prozent), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden, so die Statistiker. Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen konnten Verbraucher wieder vermehrt Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Für Leistungen beim Friseur und für die Körperpflege (+5,1 Prozent) und beim Besuch in Restaurants, Cafés und im Straßenverkauf (+2,6 Prozent) mussten allerdings höhere Preise bezahlt werden. Ein Grund dürfte hier jeweils die Umsetzung der Hygieneauflagen nach der Wiedereröffnung in Zeiten der Corona-Pandemie sein. Noch deutlicher erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+ 5,5 Prozent). Hingegen wurden Fahrkarten im Fernverkehr deutlich günstiger (-16,0 Prozent) auch durch die bereits seit Jahresbeginn gesunkene Mehrwertsteuer für Bahnfernfahrten von 19 Prozent auf 7 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.07.2020 - 08:30 Uhr

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