Freitag, 29. Mai 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Streeck rechnet mit Teilimmunität der Gesellschaft
Frankreichs Finanzminister fordert Einlenken der "Sparsamen Vier"
IfW rechnet mit 50 Milliarden Euro Mehrkosten für Sozialkassen
DAX startet tief im Minus - Lufthansa wieder hinten
Merz stellt Bedingungen an EU-Wiederaufbauplan
Umfrage: Deutsche essen weniger Fleisch
Stetten sieht Täuschung des Parlaments bei EU-Rettungsprogramm
Umfrage: Wirtschaft macht in Coronakrise mehr Sorge als Gesundheit
ZDF-Politbarometer: Union legt weiter zu
Scholz präsentiert Koalitionsrunde umfangreiches Konjunkturpaket

Newsticker

19:29Frankreichs Finanzminister fordert Einlenken der "Sparsamen Vier"
18:59Streeck rechnet mit Teilimmunität der Gesellschaft
18:00Gesundheitsminister ermuntert zu Facharzt-Besuchen
17:39DAX lässt deutlich nach - Deutsche Lufthansa hinten
17:05Künast: Klöckner soll Verbraucherwünsche berücksichtigen
16:47Asselborn: Rivalität zwischen USA und China schadet auch EU
16:40FDP-Chef gegen Auto-Kaufprämie
16:35Brinkhaus dringt auf Rückkehr zu Schul- und Kita-Regelbetrieb
16:27Europa-Park-Inhaber blickt besorgt in die Zukunft
16:16Kurz kündigt weiteren Widerstand gegen Corona-Hilfen der EU an
16:04Entsorger fordern eine Mindesteinsatzquote für recycelte Rohstoffe
15:39Gentechnik: Lebensmittelhandel drängt EU zu mehr Klarheit
15:21Heil gegen Abwrackprämie wie 2009
15:21Fraktionsübergreifende Forderungen nach Wahlrecht ab Geburt
15:17"Sing meinen Song" die neue Nummer eins der Album-Charts

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.586,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,65 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss entgegen dem Trend im Plus die Wertpapiere von Henkel, gefolgt von den Aktien von Fresenius und von SAP. Die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa rangierten kurz vor Handelsschluss mit einem Minus von über fünf Prozent am Ende der Liste, direkt hinter den Papieren von Eon und von Covestro. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Unionsfraktionschef will Höchstgrenze für neue Schulden


Ralph Brinkhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) will vor Beschlüssen über das Konjunkturpaket eine Höchstgrenze für neue Schulden festlegen. "Bevor wir über Konjunkturhilfen reden, brauchen wir einen Kassensturz", sagte Brinkhaus der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Und weiter: "Welche Verschuldung nehmen wir in Kauf?" Zuletzt habe man bei 59 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gelegen.

"Wie stark soll das steigen, auf 80 Prozent zum Beispiel?" Entscheidend sei, ob und in welcher Höhe man eine Staatsverschuldung der kommenden Generation zumuten dürfe. Von dem errechnete Betrag müsse man Hilfen für Europa ebenso abziehen wie geringere Steuereinnahmen und höhere Sozialausgaben. Der Rest könne dann in Konjunkturmaßnahmen fließen. "Wir brauchen diesen systematischen Ansatz, damit nicht täglich eine neue Idee auftaucht", so der CDU-Politiker. Die Entscheidung darüber treffe das Parlament, nicht die Regierung. Die Koalition von CDU/CSU und SPD will Anfang Juni über Konjunkturhilfen entscheiden, mit denen sie die Wirtschaft nach dem Einbruch durch die Coronakrise die Wirtschaft wieder ankurbeln will. Im Gespräch sind Einmahlzahlungen an Familien und eine pauschale Kaufprämie für Autos aller Art. Beides lehnte Brinkhaus ab. Ein Konjunkturpaket dürfe nicht dem Motto folgen, "wir geben den Leuten Geld, damit sie irgendetwas kaufen". Der Staat müsse gerade jetzt in die Zukunft investieren. An die Adresse der Autobauer mahnte der Fraktionschef, es gebe in diesem Land noch weitere Leitbranchen. "Im Gesundheitswesen arbeiten mehr Menschen als im Automobilbau, auch in der Gastronomie gibt es viele Jobs. Wir können nicht das eine fördern und das andere nicht." Die Sache sehe allerdings anders aus, wenn sich mit den Investitionen ein Mehrwert verbinde, etwa für den Klimaschutz. Gleichzeitig warnte Brinkhaus vor überzogenen Erwartungen beim Ersatz von Umsatzausfällen. "Der Staat kann nicht alles ersetzen, und er kann auch nicht jeden Arbeitsplatz retten." Bei Branchen, die er selbst durch Vorschriften vom Markt nehme, sei er aber stärker in der Pflicht als in Wirtschaftszweigen, die wieder arbeiten dürften, aber noch nicht den alten Umsatz hätten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 23.05.2020 - 14:30 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung