Dienstag, 29. September 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Atomenergie-Experte erwartet Verzögerung bei Endlagersuche
Obergrenze-Regeln für Feiern in Privaträumen stoßen auf Skepsis
Til Schweiger kritisiert Umgang mit Corona-Demos
INSA: Grüne auf höchstem Wert sei über einem halben Jahr
Corona: Wirtschaft macht sich für einheitliches Vorgehen stark
Neuer VW-Markenchef: "Sind weit von ruhigem Fahrwasser entfernt"
DAX legt kräftig zu - Euro stärker
Corona: Bundesländern fehlt Personal für Kontaktnachverfolgung
Klimawandel: Entwicklungsminister fordert Europa-Afrika-Allianz
Bundesregierung verschiebt Musterpolizei-Gesetz

Newsticker

10:35Finanzminister verteidigt Schuldenaufnahme
10:15Atomenergie-Experte erwartet Verzögerung bei Endlagersuche
10:01Lebenserwartung steigt weiter
09:49Kosten für Friseurbesuche deutlich gestiegen
09:36NRW erlaubt Stehtische auf Weihnachtsmärkten
09:31DAX startet im Minus - Brexit-Verhandlungen im Blick
09:09Schwesig will mit Schnelltests Schulschließungen verhindern
09:05Öffentliche Schulden erreichen neuen Höchststand
08:03FDP gegen Quote beim Öko-Landbau
07:48Bartsch: Treuhandpolitik "schonungslos" aufarbeiten
07:45Politik und Wirtschaft setzen große Erwartungen in BER
07:26Bundesweite Warnstreiks im ÖPNV gestartet
07:12Laumann schließt Kontrollen von Feiern im privaten Umfeld nicht aus
05:00Göring-Eckardt: "Leider erleben wir die Einheit nichtals Einheit"
05:00Karliczek nennt Infektionszahlen "besorgniserregend"

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.815 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,4 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

OECD-Chef erwartet tiefe weltweite Rezession


Industrieanlagen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Generalsekretär der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), Angel Gurría, sieht eine tiefe weltweite Rezession. "Es ist zunehmend wahrscheinlich, dass das Bruttoinlandsprodukt weltweit und in den verschiedenen Weltregionen in diesem und auch in den nächsten Quartalen 2020 schrumpfen wird", schreibt Gurría in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Auch Entwicklungsländer dürften ähnlich wie nach der Finanzkrise 2008 "großen wirtschaftlichen Schaden" erleiden.

Der Chef der Industriestaaten-Organisation mahnt eine bessere weltweite Zusammenarbeit der Staaten bei den Hilfsmaßnahmen gegen die Coronakrise an – sowohl in der Gesundheits- und Forschungs- als auch in der Wirtschaftspolitik und Bankenaufsicht. "Die Regierungen sollten gemeinsam handeln, anstatt unkoordinierte Maßnahmen zu ergreifen." Die Abstimmung zwischen den Zentralbanken sei begrüßenswert, ebenso die jüngste Erklärung der G7-Staaten sowie die geplante Videokonferenz der G20-Staaten. "Dennoch ist dringend eine wesentlich intensivere Abstimmung über die gesamte Bandbreite der Politikbereiche erforderlich." In der globalisierten Welt könnten viele Fragen nicht mehr innerhalb nationaler Grenzen behandelt werden, unabhängig davon, ob es sich um ein Virus, Handel, Migration, Umweltschäden oder Terrorismus handele. Gurría sieht die Weltgemeinschaft vor einer historischen Wiederaufbau-Aufgabe. "Unsere Zielsetzung muss so ambitioniert sein wie der Marshall-Plan, in dessen Rahmen die OECD gegründet wurde. Und wir brauchen eine Vision, die dem New Deal – den Wirtschafts- und Sozialreformen in den USA in den 1930er-Jahren – entspricht, allerdings auf weltweiter Ebene."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.03.2020 - 09:46 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung