Donnerstag, 04. Juni 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Mehrwertsteuer wird gesenkt - 300 Euro Kinderbonus
SPD-Wirtschaftspolitiker kritisiert Konjunkturpaket
Wieczorek-Zeul verteidigt Bill Gates
GroKo beschließt Autokaufprämie nur für E-Autos
Konjunkturprogramm ändert Steuerrecht und Insolvenzordnung
Luisa Neubauer lobt Konjunkturpaket
Linke kritisiert Konjunkturpaket
Corona-Auflagen sollen Party-Exzesse auf Balearen verhindern
Koalition einigt sich auf Corona-Konjunkturpaket
Leipziger EU-China-Treffen abgesagt

Newsticker

21:34SPD-Wirtschaftspolitiker kritisiert Konjunkturpaket
21:01Scholz: Grundsätzliche Neuausrichtung deutscher Finanzpolitik
20:55Arbeitsminister: Können nicht für jeden Arbeitsplatz garantieren
20:48Armutsforscher kritisiert Konjunkturpaket
20:29Merkel verteidigt Konjunkturpaket
20:04Deutsche mehrheitlich kaum besorgt wegen Corona-Ansteckung
19:56Umfrage: Meiste Deutsche befürworten schrittweise Lockerungen
19:49Umfrage: 42 Prozent der Deutschen würden Corona-Warn-App nutzen
19:29Umfrage: 40 Prozent mit wirtschaftlicher Lage zufrieden
19:24Asselborn kritisiert Trump für Umgang mit Massenprotesten
19:19Umfrage: Mehrheit für Familienbonus und gegen Auto-Kaufprämien
18:53Umfrage: Mehrheit mit Bundesregierung weiter zufrieden
18:49Finanzminister schließt längere Mehrwertsteuer-Absenkung aus
18:45Infratest: Grüne und Linke gewinnen
18:08Deutschland unterstützt Impfallianz mit 600 Millionen Euro

Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.430,56 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,45 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Marktbeobachtern zufolge konnte das um 600 Milliarden Euro aufgestockte Anleihekaufprogramm der EZB die Anleger nur kurz motivieren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

70 Prozent der Leiharbeiter profitieren nicht von "Equal Pay"


Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Gut 70 Prozent der Leiharbeiter in Deutschland profitieren nicht von den gesetzlichen Vorgaben zur gleichen Bezahlung wie Stammbeschäftigte. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer hervor, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Dienstagsausgaben) berichten. Seit April 2017 ist das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gesetzlich verankert: Leiharbeitnehmer müssen nach spätestens neun Monaten im Betrieb genauso bezahlt werden wie reguläre Beschäftigte des Unternehmens.

In der ersten Jahreshälfte 2019 seien rund 677.000 Leiharbeitsverhältnisse neu begonnen – und etwa 694.000 beendet worden, heißt es in der Antwort des Bundesarbeitsministeriums. 320.162 dieser Jobs hätten bereits nach weniger als drei Monaten geendet. Das entspricht einem Anteil von 46,1 Prozent. 489.242 Leiharbeitsverhältnisse hätten nicht länger als neun Monate gedauert, heißt es in der Antwort weiter. Laut Bundesagentur für Arbeit lag der mittlere Bruttolohn von Vollzeit-Leiharbeitern zuletzt bei 1.928 Euro. Zum Vergleich: Das mittlere Entgelt von Beschäftigten mit Vollzeitjob lag bei 3.304 Euro. Vom "Equal Pay"-Grundsatz kann aufgrund tariflicher Vereinbarungen abgewichen werden. Im Juli vergangenen Jahres seien 29 Tarifverträge registriert gewesen, in denen eine Abweichung vom Gleichstellungsgrundsatz für mehr als neun Monate vereinbart wurde, heißt es in der Antwort des Bundesarbeitsministeriums. Nach spätestens 15 Monaten Überlassungsdauer werde jedoch ein Entgelt gleichwertig mit dem tarifvertraglichen Arbeitsentgelt vergleichbarer Arbeitskräfte in der Einsatzbranche erreicht. Ziel einer verantwortungsvollen Politik müsse es sein, einen angemessenen Interessensausgleich zwischen Arbeitgebern und Leiharbeitern zu schaffen, sagte Springer den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". "Wirtschaftliche Vorteile, die Unternehmen durch den flexiblen Personaleinsatzes erzielen, müssen sich in einer gerechten Entlohnung widerspiegeln. Das bedeutet gleicher Lohn für gleiche Arbeit und zwar ab dem ersten Arbeitstag", so der AfD-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.02.2020 - 05:00 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung