Dienstag, 07. April 2020
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verdi verlangt Übernahme von Germanwings-Mitarbeitern
OECD ruft EU-Staaten zur Ausgabe von Corona-Bonds auf
EU-Kommissionschefin fordert "White Deal"
SPD-Chefin wirbt für Corona-Warn-App
EU-Wettbewerbskommissarin: "Tabus darf es nicht geben"
US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis schwächer
Opposition wirft GroKo Verschleppung von Wahlrechtsreform vor
Schäuble sieht EU-Finanzminister-Konferenz zuversichtlich entgegen
Wirtschaftsweise rechnet mit Systemwechsel
Ökonom bringt Lastenausgleich zur Finanzierung der Krise ins Spiel

Newsticker

22:15US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis schwächer
22:08Verdi verlangt Übernahme von Germanwings-Mitarbeitern
20:22Zahl der aktiven Corona-Infektionen stagniert
19:55BDI dringt auf rasche Koordination von Corona-Schutzgüter-Industrie
19:24Österreichs Bundeskanzler lehnt Corona-Bonds ab
19:08Deutschland nimmt 50 minderjährige Flüchtlinge auf
18:58Kurz verteidigt geplante Lockerung von Corona-Maßnahmen
18:05Lammert kritisiert Widerstand von Bundesregierung gegen Corona-Bonds
17:58Ökonom bringt Lastenausgleich zur Finanzierung der Krise ins Spiel
17:57Nach Griechenland eingereiste Migranten dürfen doch Asyl beantragen
17:54AKK sieht sich frisurtechnisch auf dem Weg in die 1980er Jahre
17:52DAX legt zu - Infineon, Deutsche Börse und MTU vorne
17:47Wirtschaftsweise rechnet mit Systemwechsel
17:40Lufthansa stellt Flugbetrieb von Germanwings ein
17:19EU befürchtet Verknappung bei Medikamenten für Intensivpatienten

Börse

Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.356,70 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,79 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Aktien von Infineon, Deutscher Bank und MTU legten mit über fünf Prozent bis kurz vor Handelsende am stärksten zu, Aktien der Deutschen Börse waren zu diesem Zeitpunkt als einzige im Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bayern bei Rüstungsexporten vorne


Gepanzertes Bundeswehr-Auto / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor allem Bayern und Baden-Württemberg profitieren von der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Zahl von Rüstungsexportgenehmigungen. Das geht aus parlamentarischen Anfragen und einer Auswertung der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) berichtet. "Die Vorstellung, dass im Jemen, in Libyen oder anderswo auf der Welt mit deutschen Waffen und deutscher Munition aus Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gemordet wird, ist unerträglich. Diese Mordwerkzeuge sind vielfach die Ursache für Flucht und Vertreibung", sagte Sevim Dagdelen, Außenexpertin und abrüstungspolitische Sprecherin der Linken, der NOZ. Dagdelen forderte: "Wir brauchen ein klares gesetzliches Verbot von Waffenexporten."

Die hemmungslose Lieferung von Waffen in Spannungs- und Kriegsgebiete zeige: "Das derzeitige System für die Kontrolle von Rüstungsexporten funktioniert nicht." Die Bundesregierung müsse endlich ein Konversionsprogramm auflegen, um die Produktion für das "Geschäft mit dem Tod" auf eine zivile Produktion umzustellen. "Ziel muss es sein, dass in Zukunft kein Arbeitsplatz in Deutschland mehr vom Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern abhängig ist." Betrachtet man Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter zusammen, erhielten Unternehmen in Bayern im vergangenen Jahr Rüstungsexportgenehmigungen im Wert von 4,1 Milliarden Euro - gegenüber 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2018. Der Anteil Bayerns am Gesamtwert aller Genehmigungen betrug 51 Prozent. Rang zwei nimmt den Angaben zufolge Baden-Württemberg ein, mit Ausfuhrgenehmigungen im Wert von insgesamt 2,1 Milliarden Euro. Es folgen Niedersachsen (597 Millionen Euro), Nordrhein-Westfalen (430 Millionen Euro), Brandenburg (167 Millionen Euro), Schleswig-Holstein (154 Millionen) und Bremen (126 Millionen Euro). Insgesamt gab es 2019 Exportgenehmigungen in der Rekordhöhe von 8,014 Milliarden Euro nach 4,823 Milliarden Euro im Jahr davor. 32,3 Prozent der Genehmigungen entfielen mit gut 2,6 Milliarden Euro auf Kriegswaffen. 67,7 Prozent (5,4 Milliarden Euro) auf sonstige Rüstungsgüter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.02.2020 - 10:03 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung