Freitag, 13. Dezember 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Geplante Krankenkassenreform steht auf der Kippe
About-You-Mitgründer erwartet E-Commerce-Lieferzeiten von 90 Minuten
Großhandelspreise im November um 2,5 Prozent gesunken
Tories gewinnen Wahl in Großbritannien - Trump gratuliert Johnson
Fall Amri: Angehörige wollen Verantwortliche verklagen
Erste Ergebnisse bestätigen Erdrutsch-Sieg für Johnsons Tories
Nächster AfD-Kandidat bei Bundestagsvize-Wahl durchgefallen
Verbraucherpreise im November um 1,1 Prozent gestiegen
EU-weit höchster Wert an Amphetamin-Rückständen in Stockholms Abwasser
Tarifverdienste im Jahresdurchschnitt voraussichtlich höher

Newsticker

08:20Großhandelspreise im November um 2,5 Prozent gesunken
08:08UNDP-Chef ruft Weltgemeinschaft zu mehr Engagement im Klimaschutz auf
08:00Bericht: Geplante Krankenkassenreform steht auf der Kippe
07:59About-You-Mitgründer erwartet E-Commerce-Lieferzeiten von 90 Minuten
07:24Johnsons Konservative gewinnen Wahl in Großbritannien
06:00Werte-Union-Chef will bei Landtagswahl in Baden-Württemberg antreten
05:00Sparda-Banken fürchten Finanzsystem-Übernahme durch US-Techkonzerne
05:00Verkehrsministerium fördert sechs 5G-Pilotprojekte
05:00Merz offen für schwarz-grüne Koalition
05:00Bundestagsvize Roth verlangt Schutz für Klimaflüchtlinge
01:09EU-Staaten einigen sich auf Klimaneutralität bis 2050
00:52Erste Ergebnisse bestätigen Erdrutsch-Sieg für Johnsons Tories
00:46McAllister bezeichnet Brexit nach Wahl als "endgültig"
00:08Maas: Putin sagt zu Tiergarten-Mord die Unwahrheit
00:05Infratest: SPD legt nach Parteitag leicht zu

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.221,64 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Für gute Stimmung bei den Anlegern sorgte vor allem ein Tweet von US-Präsident Donald Trump. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Abfolge bei Atom- und Kohleausstieg: Unionspolitiker stimmen Laschet zu


Ruhrgebiet / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Führende Unionspolitiker teilen die Kritik von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) daran, dass der Atomausstieg vor dem Kohleausstieg erfolgen soll. "Wenn man die Einsparung von Treibhausgasen als oberste Prämisse ansetzt, dann hat Armin Laschet völlig recht", sagte Marie-Luise Dött (CDU), umweltpolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Laschet habe recht, wenn er "rückblickend eine falsche Reihenfolge kritisiert. Das war auch eine der Ideen hinter der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke unter Schwarz/Gelb", sagte der CDU-Europapolitiker Daniel Caspary.

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Georg Nüßlein (CSU), hob hervor: "Natürlich ist das ambitioniert, was wir beim Umbau unserer Energieversorgung vorhaben. Deshalb hat Armin Laschet recht, wenn er die vielfältigen Widerstände gegen mögliche Alternativen kritisiert." Die Union stehe jedoch zum beschlossenen Atomausstieg. "Das Ende der Kernenergienutzung in Deutschland ist besiegelt. Das wird auch von niemandem infrage gestellt - genauso wie der dafür festgelegte Zeitplan, nämlich spätestens bis Ende 2022", so der CSU-Politiker weiter. "Unsere Aufgabe ist jetzt, den Kohleausstieg sozialverträglich umzusetzen, den Ausbau der erneuerbaren Energien netzsynchron und gemeinsam mit den Menschen vor Ort voranzutreiben sowie noch mehr in die Forschung für Energiespeicher zu investieren", bekräftigte Dött. Auch Caspary mahnte Entschlossenheit bei der Energiewende an: "Die Entscheidungen sind gefallen: Kernenergie- und Kohleausstieg müssen mit Bedacht durchgezogen werden - und genauso habe ich Armin Laschet verstanden; es geht jetzt nicht um Vergangenheitsbewältigung, sondern Zukunftsgestaltung, und da hat die GroKo vor Weihnachten noch einiges vor", sagte der CDU-Europapolitiker den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Laschet hatte am Montag mit Blick auf den Kohle- und Atomausstieg falsche Prioritäten in der deutschen Energiepolitik beklagt. "Wenn das CO2 und das Weltklima das größte Problem sind, um das wir uns kümmern müssen, war die Reihenfolge zumindest falsch", sagte Laschet am Montagabend bei einer Talk-Veranstaltung der Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" und des "Kölner Stadt-Anzeigers". Dann hätte Deutschland zuerst aus der Kohleverstromung aussteigen müssen, statt aus der Atomenergie. Zudem kritisierte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident eine grundlegende Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der Energieerzeugung: "In Deutschland gibt es so eine Mentalität: Man will eigentlich gar nichts", so der CDU-Politiker weiter. Außer Kernkraft und Kohle würden etwa Erdgas-Importe wegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt, ebenso die Einfuhr von US-Gas "wegen Frackings". Auch die Windkraft sei teils in Misskredit geraten. Mit Blick auf die künftige Energieversorgung in Deutschland sagte Laschet: "Manchmal denkt man: Wie soll das alles gehen?" Ziel der Bundesregierung ist ein Kohleausstieg bis 2038. Bereits bis 2022 will Deutschland aus der Kernenergie aussteigen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 03.12.2019 - 20:24 Uhr

Loading...


  Wirtschaftsnachrichten


Oliver Krautscheid News

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung