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Finanzmärkte aktuell:

Evonik-Chef Kullmann kritisiert Greta Thunberg


Greta Thunberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Evonik-Chef Christian Kullmann kritisiert die Initiatorin der Bewegung "Fridays for Future". "Ich empfinde das, was Greta Thunberg mitunter sagt, als unverfroren", sagte Kullmann der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Die Unterstellung, er als Konzernchef würde Thunbergs Generation die Zukunft rauben, sei "Hysterie und Polemik", so Kullmann.

"Ich weise das scharf zurück." Die Klimadebatte sei moralisierend und in weiten Teilen unsachlich geführt. "Wir haben Klimahysterie." Die Chemieindustrie habe Energiebedarf und Emissionen in den vergangenen 30 Jahren deutlich reduziert. "Und das war die Zeit vor Greta", sagte Kullmann. "Man muss uns nicht erklären, was Nachhaltigkeit ist." Ohne Chemie gäbe es weder Elektroautos noch Windräder. "Nur mit uns wird man die Klimaschutzziele erreichen können." Es sei nicht damit getan, eine klimaneutrale Produktion als Ziel zu proklamieren. Vielmehr komme es auf Rahmenbedingungen an, etwa die zuverlässige Versorgung der Chemieindustrie mit Ökostrom. "Dazu müssten wir aber in Deutschland die Erzeugung aus Sonne und Wind weiter massiv ausbauen und die Stromkosten zugleich deutlich senken", so Kullmann. "Auf dem heutigen Stand der Technik erscheint mir das illusorisch." Kullmann ist seit 2017 Vorstandschef des Chemiekonzerns Evonik. Der 50-Jährige wird in der Branche als wahrscheinlicher künftiger Präsident des Verbands der chemischen Industrie (VCI) gehandelt. "Dazu kann ich heute nichts sagen", so Kullmann. Der VCI habe mit dem scheidenden Henkel-Chef Hans Van Bylen "einen sehr guten Präsidenten an der Spitze". Evonik werde "aus heutiger Sicht" das Jahresziel erreichen, einen operativen Gewinn (Ebitda) von mindestens 2,15 Milliarden Euro zu erwirtschaften. "Das ist in diesem Jahr deutlich schwerer als 2018", sagte Kullmann. 2020 werde absehbar nicht besser. "Evonik ist zwar nicht in einer Krise, aber wir bereiten uns auf eine Krise vor." Risiken seien eine Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China, ein unkontrollierter Brexit oder eine Verschärfung militärischer Konflikte im Nahen Osten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.12.2019 - 00:00 Uhr

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