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Anschlag in Halle: Attentäter wählte Synagoge gezielt aus


Polizeieinsatz 09.10.2019 in Halle (Saale) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Attentäter von Halle hat nach derzeitigen Erkenntnissen die Synagoge in der Stadt gezielt für seinen Anschlag ausgewählt. Das berichtet die "Welt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach habe sich der Mann nach seiner Festnahme bereits zum Tatgeschehen eingelassen.

Dabei habe er den Ermittlern unter anderem erklärt, dass er in das Gotteshaus eindringen wollte. Auf dieselbe Absicht verweist ein zehnseitiger Plan aus dem Internet, der auf den Täter hindeutet. Darin werden zunächst Waffen gezeigt und beschrieben. Später macht sich der Verfasser dann Gedanken über die bauliche Eigenschaft der Synagoge und wie man sie am besten angreifen könne. Dort steht auch der Satz: "Der beste Tag zum Zuschlagen sollte Jom Kippur sein, da an diesem Datum selbst `nicht-religiöse` Juden oft die Synagoge besuchen." Zunächst hätte er einen Angriff auf eine Moschee oder ein Zentrum der Antifa vorgehabt, da diese weniger gesichert seien. Er habe sich dann aber umentschieden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.10.2019 - 00:05 Uhr

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