Freitag, 18. Oktober 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV    Video: 100% in einer Woche? Trader zeigt neuartiges Börsen-Handelssystem - gratis!

Meistgelesene Nachrichten

EU-Staats- und Regierungschefs stimmen Brexit-Deal zu
Corbyn signalisiert Ablehnung des neuen Brexit-Deals
DAX kaum verändert - Anleger schauen auf Brexit-Kompromiss
Ute Vogt wird innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
Bundestag lehnt Grünen-Vorstoß zu Tempolimit auf Autobahnen ab
Grünen-Fraktionschef lehnt "Turbo-Baurecht" ab
Deutscher Mieterbund erwartet weitere Musterfeststellungsklagen
Lucke-Eklat an Hamburger Uni: Bildungspolitiker besorgt
Samuel Koch wird für "Wetten, dass..?"-Unfall immer noch beschimpft
BGH: Sonntagsverkauf in Bäckereifilialen mit Cafébetrieb zulässig

Newsticker

13:00Verfassungsschutzchef: AfD-"Flügel" wird "immer extremistischer"
12:39DAX am Mittag kaum verändert - Fresenius-Aktie lässt deutlich nach
12:33Karliczek dringt auf Nationalen Bildungsrat
12:00Nach Halle: CDU-Innenexperte Schuster fordert Rasterfahndung 2.0
11:57Ökonomie-Nobelpreisträger kritisiert Trump und Johnson
11:56Verfassungsschutzchef warnt vor Rückkehr des IS
11:40Bundestag beschließt Grundsteuerreform
10:51++ EILMELDUNG ++ Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer
10:00Airbus-Subventionen: EU-Handelskommissarin rechnet mit US-Strafzöllen
09:35DAX startet kaum verändert - RWE-Aktie legt deutlich zu
09:35DAX startet kaum verändert - RWE-Aktie legt deutlich zu
09:23Linkspartei will Grundsteuerreform zustimmen
09:12Grüne fordern schärferes Vorgehen gegen "Identitäre Bewegung"
08:58Bartsch will erneut für Linken-Fraktionsvorsitz kandidieren
08:46Immer weniger Menschen wollen mehr arbeiten

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 12.660 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen am Mittag die Aktien der Deutschen Post mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von den Wertpapieren von Covestro und von der Münchener Rück. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Künast-Urteil löst Empörung aus


Renate Künast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das jüngste Urteil des Berliner Landgerichts zulasten der Grünen-Bundestagsabgeordneten Renate Künast hat Empörung ausgelöst. "Sexistischer Hass im Netz richtet sich zunehmend gegen Politikerinnen, betrifft aber auch viele andere Frauen. Wenn Frauen im Netz von einer hasserfüllten Meute zum Schweigen gebracht werden sollen, ist das eine Gefahr für unsere Demokratie", sagte die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes, Maria Wersig, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagsausgaben).

"Ich bewundere den Mut und die Ausdauer von Renate Künast, die auf diese Probleme immer wieder hinweist." Gewaltschutz sei ein Thema, das alle Ebenen des Staates angehe, so Wersig. "Und wir reden bei den genannten Beispielen verbaler Übergriffe über nichts anderes als über Gewalt." Linksparteichefin Katja Kipping sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland": "Diese Form von Hass wird noch immer zu sehr verharmlost. Und wir erleben immer wieder, dass sie in Gewalt umschlägt." Dabei hätten Künast und oder sie selbst "noch die Chance, auf eine schützende Infrastruktur zurück zu greifen. Das sieht im Alltag der meisten Menschen anders aus." Auch deshalb müsse die Verharmlosung aufhören, so Kipping. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland": "Bei allem Respekt vor unseren Gerichten: Was Renate Künast hier an widerlichen Beleidigungen erhalten hat, sollte niemand ertragen müssen." Selbstverständlich gelte in Deutschland die Meinungsfreiheit, so die Grünen-Politikerin. "Aber die hat ihre Grenzen, wenn zu Gewalt gegen Personen aufgerufen oder widerliche Hetze betrieben wird. Hass und Hetze gehören gelöscht, ihre Urheber zur Rechenschaft gezogen." Es sei gut und wichtig, dass Künast alle Rechtsmittel ausschöpfen wolle, so die Grünen-Politikerin. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte den Zeitungen: "Wir müssen jetzt als Demokraten zusammen stehen. Dieses fatale Urteil, welches einem Rechtsstaat unwürdig ist, berührt uns alle." Sprache sei nicht nur Kommunikation, sondern "Ausdruck von respektvollem, kultivierten Miteinander", so die Liberale. "Wenn diese Kultur nicht mehr juristisch geschützt wird, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis den Worten Gewalt folgt." Unbekannte hatten Künast unter anderem als "Drecks Fotze", "Stück Scheiße" und "altes grünes Dreckschwein" bezeichnet und Posts im Internet geschrieben, die teilweise als Aufforderung zur Gewalt interpretiert werden können. Laut einem Beschluss des Landgerichts Berlin stellen entsprechende Kommentare aber "keine Diffamierung der Person der Antragstellerin und damit keine Beleidigungen" dar. Künast will gegen das Urteil vorgehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 20.09.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Presseschau

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung