Freitag, 18. Oktober 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV    Video: 100% in einer Woche? Trader zeigt neuartiges Börsen-Handelssystem - gratis!

Meistgelesene Nachrichten

Corbyn signalisiert Ablehnung des neuen Brexit-Deals
DAX kaum verändert - Anleger schauen auf Brexit-Kompromiss
EU-Staats- und Regierungschefs stimmen Brexit-Deal zu
Ute Vogt wird innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
ZDF-Politbarometer: Linke und CDU in Thüringen fast gleichauf
Lucke-Eklat an Hamburger Uni: Bildungspolitiker besorgt
Merkel begrüßt "deutliche Bewegungen" in Brexit-Verhandlungen
Grünen-Fraktionschef lehnt "Turbo-Baurecht" ab
Bundestag lehnt Grünen-Vorstoß zu Tempolimit auf Autobahnen ab
Deutscher Mieterbund erwartet weitere Musterfeststellungsklagen

Newsticker

07:51Göring-Eckardt für Beobachtung von Rechtsextremisten in Gamer-Szene
07:42Bauernpräsident fürchtet Eskalationen bei Landwirt-Protesten
05:00Wirtschaftsminister wirbt für neuen Brexit-Deal
05:00Lambsdorff bewertet Brexit-Deal zurückhaltend
05:00Brexit: Überweisungen nach Großbritannien werden teurer
05:00Nach Halle: Thüringens Verfassungsschutzchef nimmt Gamer in Schutz
01:00Maas fürchtet Scheitern von internationaler Rüstungskontrolle
01:00Samuel Koch wird für "Wetten, dass..?"-Unfall immer noch beschimpft
00:00Landesinnenministerien sehen keine Basis für AfD-Beobachtung
00:00Umfrage: Fast jeder Dritte für Merz als CDU/CSU-Kanzlerkandidat
00:00Özdemir gegen NATO-Ausschluss der Türkei
00:00Lucke-Eklat an Hamburger Uni: Bildungspolitiker besorgt
22:05US-Börsen etwas im Plus - Brexit kein Thema in Übersee
20:22Türkei und USA vereinbaren Waffenruhe in Nordsyrien
19:44Söder sieht Grüne als größte Hauptkonkurrenten

Börse

Am Donnerstag hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.654,95 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,12 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Anleger reagierten am Vormittag zunächst euphorisch auf Meldungen, wonach es eine Einigung zwischen der EU und Großbritannien im Brexit-Streit gebe, und hievten das Börsenbarometer schlagartig über ein Prozent ins Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundesregierung will Blockchain-Wertpapiere einführen


Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die im Koalitionsvertrag von Union und SPD angekündigte deutsche Blockchain-Strategie ist fertig und soll am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Sie sieht zahlreiche neue Gesetze vor, um der Datenbank-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen: Das Land verfüge über ein "dynamisches Ökosystem von Entwickeln und Anbietern Blockchain-basierter Dienstleistungen" und damit "über eine aussichtsreiche Grundlage für die Entwicklung einer Token-Ökonomie", heißt es in der Strategie, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Zur "Klärung und Erschließung des Potentials" und zur "Verhinderung von Missbrauchsmöglichkeiten" sei Handeln der Bundesregierung gefordert, heißt es in der Strategie weiter.

Noch 2019 wolle die Große Koalition einen Gesetzentwurf für Blockchain-Anleihen vorlegen. "Die Bundesregierung will das deutsche Recht für elektronische Wertpapiere öffnen", heißt es in der Strategie. Die aktuell zwingende Urkundenerfordernis solle "nicht mehr uneingeschränkt gelten". Zunächst sollten elektronische Schuldverschreibungen kommen. Elektronische Aktien und Investmentfondsanteile sollten im Anschluss geprüft werden. Urkunden-Zentralverwahrer wie die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream könnten damit eines Tages überflüssig werden. "Die Bundesregierung wird bis Ende 2020 mögliche Anwendungsmöglichkeiten im Gesellschafts- und Genossenschaftsrecht untersuchen", heißt es in der Strategie weiter. Beobachtern zufolge könnte am Ende das Rechtsinstitut einer "Blockchain-Gesellschaft" stehen, deren Anteilseigner per virtuellem Register über die Zukunft des Unternehmens abstimmen. Während sie in manchen Bereichen die Chancen der Technik hervorhebt, spricht sich die Bundesregierung entschieden gegen private "Stablecoins" aus, digitale Münzen mit festem Wechselkurs zu einer staatlichen Währung. "Die Bundesregierung wird sich auf europäischer und internationaler Ebene dafür einsetzen, dass Stablecoins keine Alternative zu staatlichen Währungen werden", heißt es in der Strategie, über die das "Handelsblatt" berichtet. Ohne "Libra" explizit zu nennen, erteilt die Bundesregierung damit dem Plan von Facebook, 2020 eine eigene Währung aufzulegen, eine klare Absage. Dafür solle die Auflage von digitalem Zentralbankgeld, etwa einem "E-Euro", ausgelotet werden, berichtet die Zeitung weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.09.2019 - 21:42 Uhr

Loading...


  Presseschau

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung