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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.380,31 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,71 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Als Grund für die Sorgenfalten bei den Anlegern wurde die neuerliche Eskalation am Golf genannt, die auch die Ölpreise sprunghaft ansteigen ließ. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verbraucherpreise im August um 1,4 Prozent gestiegen


Cerealien im Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im August 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat Juli sanken die Verbraucherpreise im achten Monat des Jahres um 0,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende August.

Energieprodukte verteuerten sich von August 2018 bis August 2019 um 0,6 Prozent. Der Preisanstieg war damit deutlich geringer als die Gesamtteuerung. Im Juli 2019 hatte die Teuerungsrate bei Energie noch bei +2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gelegen, so das Statistikamt weiter. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren Fernwärme (+4,7 Prozent), Erdgas (+4,6 Prozent) und Strom (+3,8 Prozent). Hingegen gingen die Preise sowohl für leichtes Heizöl (-5,2 Prozent) als auch für Kraftstoffe (-3,3 Prozent) gegenüber August 2018 deutlich zurück. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im August 2019 bei +1,6 Prozent gelegen, ohne Berücksichtigung der Mineralölprodukte bei +1,7 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im August 2019 mit +2,7 Prozent überdurchschnittlich gegenüber dem Vorjahresmonat, so das Bundesamt. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln hat sich damit gegenüber August 2018 im fünften Monat in Folge verstärkt (Juli 2019: +2,1 Prozent). Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war im August 2019 Gemüse (+12,8 Prozent). Weitere deutliche Preiserhöhungen gab es bei Fleisch und Fleischwaren (+4,3 Prozent) sowie bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten (+4,0 Prozent). Den Preisanstiegen standen einige wenige Preisrückgänge gegenüber (zum Beispiel Speiseöle und Speisefette: -8,9 Prozent; Obst: -2,6 Prozent). Die Preise für Waren insgesamt lagen im August 2019 um 1,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Neben den genannten Preiserhöhungen bei den Energieprodukten (+0,6 Prozent) und Nahrungsmitteln (+2,7 Prozent) verteuerten sich unter anderem Zeitungen und Zeitschriften (+5,3 Prozent), Tabakwaren (+3,3 Prozent) sowie neue Personenkraftwagen (+2,4 Prozent), so die Statistiker weiter. Andere Waren wurden hingegen günstiger, insbesondere Geräte der Informationsverarbeitung (-7,7 Prozent) und Telefone (-7,1 Prozent). Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen im August 2019 binnen Jahresfrist mit +1,6 Prozent etwas stärker. Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 Prozent), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Deutlich stärker verteuerten sich zum Beispiel Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,7 Prozent), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,8 Prozent) sowie Gaststättendienstleistungen in Restaurants, Cafés und im Straßenverkauf (+2,7 Prozent), so das Bundesamt. Daneben erhöhten sich eine Vielzahl von Dienstleistungen mit vergleichsweise geringer Verbrauchsbedeutung ebenfalls deutlich (zum Beispiel Fernbusse: +18,5 Prozent; Briefdienstleistungen: +10,6 Prozent; Bank- und Sparkassengebühren: +4,1 Prozent). Einige Dienstleistungen waren auch günstiger, unter anderem Telekommunikation (-0,7 Prozent). Im Vergleich zum Juli 2019 sank der Verbraucherpreisindex im August 2019 um 0,2 Prozent, so das Statistikamt weiter. Energie insgesamt verbilligte sich binnen Monatsfrist um 1,0 Prozent. Preisrückgänge gab es hier sowohl bei Kraftstoffen (-2,4 Prozent) als auch bei leichtem Heizöl (-2,0 Prozent). Nennenswert sind zudem die Preisrückgänge im Bildungswesen für Dienstleistungen des Elementar- und Primarbereichs (-3,0 Prozent) sowie bei den Pauschalreisen (-2,5 Prozent), so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.09.2019 - 08:56 Uhr

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