Dienstag, 17. September 2019
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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.380,31 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,71 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Als Grund für die Sorgenfalten bei den Anlegern wurde die neuerliche Eskalation am Golf genannt, die auch die Ölpreise sprunghaft ansteigen ließ. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Laufzeit bei 56 Prozent der Zeitverträge von unter einem Jahr


Schreibtisch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Jahr 2018 waren 8,0 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Davon hatten 55,5 Prozent einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand aktueller Ergebnisse zur Qualität der Arbeit auf Basis der Arbeitskräfteerhebung am Mittwoch mit. Somit besaßen rund 1,5 Millionen der 2,7 Millionen befristet Beschäftigten einen Zeitvertrag von unter einem Jahr.

Bei 21,2 Prozent der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 12,6 Prozent zwei bis unter drei Jahre. 10,7 Prozent gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen, so das Statistikamt weiter. Von den 2,7 Millionen befristet Beschäftigten ab 25 Jahren gaben 34,1 Prozent an, ein befristetes Arbeitsverhältnis nur eingegangen zu sein, weil sie keine Dauerstelle gefunden hatten. Diese sogenannte unfreiwillige Befristung ist im höheren Alter weiter verbreitet. Während 25,3 Prozent der befristet Beschäftigten zwischen 25 und 34 Jahren ungewollt im Zeitvertrag arbeiteten, lag der Anteil der 45- bis 54-Jährigen bei 45,2 Prozent. Möglicherweise spielt die Befristung bei jungen Menschen, die neu in das Berufsleben einsteigen, nur eine untergeordnete Rolle, da die Inhalte der Tätigkeit bei der Entscheidung den Ausschlag geben, so das Bundesamt. Eine Befristung wird dann möglicherweise nicht als unfreiwillig eingestuft, während ältere Beschäftigte womöglich mehr Wert auf Beschäftigungssicherheit und somit eine Dauerstelle legen. Neben der Befristung spielt für die Beschäftigten im Hinblick auf die Qualität der Arbeit auch die Arbeitszeit eine große Rolle. Am Arbeitsplatz werden viele Stunden verbracht – oft mehr Zeit als für Familie und Freizeit übrig bleibt. Im Jahr 2018 arbeiteten 10,0 Prozent der Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich mehr als 48 Stunden pro Woche, so die Statistiker weiter. Männer sind mit 12,2 Prozent etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen (6,0 Prozent). Generell gilt: je älter, desto länger die Arbeitszeiten. Während 1,5 Prozent der Vollzeiterwerbstätigen im Alter von 15 bis 24 Jahren mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiteten, lag dieser Anteil bei den Vollzeiterwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahren bei 13,0 Prozent. Einer der Gründe sei der hohe Anteil überlanger Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher in höheren Altersgruppen und bei Männern zu finden sind. Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige ab 15 Jahren 41,0 Stunden in der Woche, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.09.2019 - 11:11 Uhr

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