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Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Rechnungshof: Atommülllager Asse könnte fünf Milliarden Euro kosten


Bundesrechnungshof / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das instabile Atommülllager Asse könnte den Steuerzahler mehr als fünf Milliarden Euro kosten. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofes hervor, über den der Fachdienst "Tagesspiegel Background Energie & Klima" berichtet. Demnach sehe der Bundesrechnungshof das "erhebliche Risiko", dass die Gesamtausgaben für das Projekt die zuletzt geschätzten zwei Milliarden Euro drastisch übersteigen.

Der Rechnungshof stütze diese Annahme auf eine Kostenschätzung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). Das Bundesumweltministerium hat dem Rechnungshof die Schätzung der BGE für den weiteren Zeitraum übermittelt: 3,35 Milliarden Euro könnte die Asse zwischen 2019 und 2033 kosten. Diese Schätzung ist laut Bundesrechnungshof "mit erheblichen Unsicherheiten behaftet", denn die Kosten könnten auch 30 Prozent höher ausfallen. Bis zum Jahr 2018 hätten die Offenhaltung des Bergwerks und die Planung der Rückholung des Atommülls den Bund bereits rund eine Milliarde Euro gekostet, heißt es in dem Bericht des Bundesrechnungshofes, über den der Fachdienst "Tagesspiegel Background Energie & Klima" berichtet. Zwischen 1967 und 1978 wurden schwach- bis mittelradioaktive Abfälle in die Schachtanlage eingelagert, insgesamt rund 126.000 Fässer. Doch schon seit Jahrzehnten bereitet die Lagerstätte Probleme. Seit 1988 dringt Wasser in das Bergwerk ein. An 350 Stellen wird Wasser aufgefangen, laut BGE waren es im Februar rund 12,5 Kubikmeter täglich. Ab 2033 soll der Atommüll zurückgeholt werden. Noch in diesem Jahr will die BGE einen Plan zur Rückholung vorlegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.08.2019 - 13:20 Uhr

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