Samstag, 24. August 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Habeck will autofreie Tage in Innenstädten
Trump telefoniert mit Bolsonaro: "Our relationship is strong"
Habeck attackiert CDU für Umgang mit AfD
Kretschmer: Sachsen braucht "Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland"
Handelsstreit eskaliert: Trump will Strafzölle weiter erhöhen
Polens Ministerpräsident offen für Stationierung von Atomraketen
CO2-Steuer würde Haushalte hunderte Euro kosten
Giffey für "Familienpflegegeld analog zum Elterngeld"
Bundesregierung fehlen CO2-Zertifikate für Hubschrauberflüge
Maas warnt Brasilien vor Scheitern des EU-Mercosur-Abkommens

Newsticker

20:211. Bundesliga: Bayern siegen souverän auf Schalke
19:33Lottozahlen vom Samstag (24.08.2019)
18:50Energydrinks: Union kritisiert Verbotsforderung der Grünen
17:321. Bundesliga: Leverkusen gewinnt in Düsseldorf
16:25Bayern: 61-Jähriger nach Verkehrsunfall mit E-Bike tot aufgefunden
15:002. Bundesliga: Hannover und Fürth trennen sich 1:1
14:27EZB-Entscheid: Bundesbankpräsident warnt vor "Aktionismus"
13:42Kretschmer: Sachsen braucht "Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland"
13:17Forsa: Union und SPD legen zu - Grüne verlieren
12:21Maas warnt Brasilien vor Scheitern des EU-Mercosur-Abkommens
11:44Bundesregierung fehlen CO2-Zertifikate für Hubschrauberflüge
11:25Giffey für "Familienpflegegeld analog zum Elterngeld"
11:21Spahn gegen Parteiausschluss von CDU-Mitgliedern
11:11Parteienforscher: CDU sollte in Sachsen "Minderheitsregierung wagen"
10:43G7-Gipfel: Merkel für mehr Gleichberechtigung

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Geschrumpftes BIP: Bundesbankpräsident spricht von "Flaute"


Deutsche Bundesbank / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, spricht angesichts des geschrumpften Bruttoinlandsprodukts (BIP) von einer "Flaute", die die deutsche Wirtschaft gerade erlebt. "Dabei läuft die Binnenwirtschaft noch gut, die Schwäche konzentriert sich bislang auf die Industrie und den Export. Wichtige Gründe sind die internationalen Handelskonflikte und der Brexit", sagte Weidmann der "Bild-Zeitung".

Das BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Für Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, ist ein Ende des Negativ-Trends nicht in Sicht. "Die Konjunkturabkühlung dürfte auch im nächsten Jahr anhalten. Erstens wird sich die chinesische Wirtschaft wegen des eskalierenden Handelskriegs nicht beleben. Zweitens ist der EZB-Leitzins schon negativ, die Notenbank hat ihr Pulver bereits verschossen", sagte Krämer. Der deutsche Arbeitsmarkt verkrafte die konjunkturellen Schwankungen robuster als früher, sagte Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA). "Vor 15 Jahren hätte eine Konjunkturschwäche, wie wir sie beobachten, zu einem Beschäftigungseinbruch geführt", so der BA-Chef weiter. Man sehe aber, dass "die Beschäftigung weiterwächst, wenn auch nicht mehr so dynamisch". In der Arbeitslosenversicherung, die stärker auf die Konjunktur reagiere, nehme "die Arbeitslosigkeit allerdings etwas zu. Betroffen sind vor allem geringqualifizierte Beschäftigte", sagte Scheele der "Bild-Zeitung". Der Beratungsbedarf für Kurzarbeit sei zwar gestiegen. "Wir sind aber noch immer auf einem historisch niedrigen Niveau. Zum Vergleich: Während der großen Rezession 2008/2009 hat jeder 20. Beschäftigte kurzgearbeitet, im Moment ist es jeder 1.000. Sollte aber der Fall eintreten, dass viel mehr Unternehmen ihre Belegschaft in Kurzarbeit schicken, wären wir mit den finanziellen Mitteln und den Instrumenten, die wir jetzt haben, gut gerüstet", so der BA-Chef weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.08.2019 - 10:49 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung