Samstag, 24. August 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Banken legen dreistelligen Millionenbetrag für Cum-Cum-Deals beiseite


Skyline von Frankfurt / Main / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutsche Kreditinstitute haben für mögliche Straf- und Steuernachzahlungen aus Cum-Cum-Geschäften Rückstellungen in Höhe von 273 Millionen Euro gebildet. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die das "Handelsblatt" und der Bayerische Rundfunk berichten. Demnach hätten 18 Banken und Sparkassen in Deutschland Geld für mögliche Steuerforderungen beiseitegelegt.

Insgesamt jedoch gebe es derzeit 61 Verdachtsfälle bei deutschen Geldhäusern bezüglich Cum-Cum-Geschäften, heißt es in der Antwort des Finanzministeriums. Die Finanzaufsicht Bafin beziffert die Risiken dabei aktuell auf insgesamt 610 Millionen Euro. Cum-Cum-Aktiendeals, bei denen sich die Akteure Steuererstattungen sicherten, die den wahren Eigentümern der Papiere nicht zustanden, sind hochkomplex und umstritten. Mitte August 2015 hatte der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Geschäfte grundsätzlich illegal sind. Seitdem fordern Finanzbehörden in vielen Fällen Steuernachzahlungen, oftmals wehren sich die Geldhäuser.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.08.2019 - 07:59 Uhr

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