Donnerstag, 22. August 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DAX deutlich im Plus - SAP-Aktie legt kräftig zu
Hessen: 22-Jährige tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen
Polens Ministerpräsident hält neue Reparationszahlungen für geboten
Salvini-Berater wünscht sich Euro-Austritt Italiens
Diane Kruger hadert mit deutscher Herkunft
Bericht: Dorfläden sterben aus
Telefónica stoppt Zukunftsprojekt Next
Umfrage: Viele Logistikunternehmen ignorieren Start-ups
Kandidatur für SPD-Vorsitz: Lauterbach will Aufklärung von Scholz
Waigel rechnete nicht mit 30 Jahren Soli-Fortbestand

Newsticker

01:00Scholz prüft Verbot von Negativzinsen für Sparer
01:00CDU-Wirtschaftsrat warnt Union vor Koalitionen mit Linkspartei
01:00Morawiecki: Polen will der Eurozone fernbleiben
01:00Polens Ministerpräsident kritisiert deutsche Verteidigungsausgaben
00:00Mieterbund will Verdoppelung der Förderung von sozialem Wohnungsbau
00:00Lambrecht will Bekämpfung von Unternehmenskriminalität erleichtern
22:24Chef der Senioren-Union kritisiert Junge Union
22:17US-Börsen legen deutlich zu - Goldpreis schwächer
20:30Hessen schützt Schwangeren-Beratungsstellen
19:42Telefónica stoppt Zukunftsprojekt Next
19:00Britischer Premier glaubt an Brexit-Deal: "Wir schaffen das"
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (21.08.2019)
18:13Johnson von Merkel in Berlin empfangen
18:08Mittelstandspräsident nennt Soli-Gesetz "Anschlag auf Verfassung"
17:43DAX deutlich im Plus - SAP-Aktie legt kräftig zu

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.802,85 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Spannung wird am Mittwoch die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Beratungen der US-Notenbank Fed erwartet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ost-Abgeordnete der GroKo wollen Korrekturen an Exzellenzstrategie


Junge Leute vor einer Universität / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ostdeutsche Bundestagsabgeordnete der Großen Koalition fordern Korrekturen an der Exzellenzstrategie der Bundesregierung. "Mit Blick auf die Verteilung der Standorte stellen wir fest, dass wir neben der Exzellenzstrategie spezielle Förderprogramme und Wettbewerbsformate brauchen, die stärker auf den Osten ausgerichtet sind", sagte der digitalpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tankred Schipanski (CDU), den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Die ostdeutschen Universitäten verfügten "historisch nicht über eine seit Jahrzehnten gewachsene Verbundforschung, sehr wohl aber über exzellente Forschung", so der CDU-Politiker weiter.

Mit dem Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse bedürfe es deshalb "eines eigenen Förderrahmens, um die universitäre Spitzenforschung im Osten zu stärken und ihre Potenziale gezielt zu heben", so Schipanski. Der Sprecher der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Frank Junge, sagte: "Mit der Vergabe des Exzellenzprädikats an insgesamt elf Hochschulen gab es die Möglichkeit, eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen an unterschiedlichen Standorten zu fördern. Doch mit der Entscheidung der Exzellenzkommission konzentriert sich die Unterstützung auf jeweils eine ostdeutsche Uni in Dresden und in Berlin sowie wenige alte Bundesländer." Damit blieben "in Ostdeutschland weiterhin große weiße Flecken". Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt seien zum Beispiel gar nicht Teil der Exzellenzstrategie. Zudem hätten Hochschulen, die wie Jena oder Chemnitz bereits über ein Exzellenzcluster verfügten, "die erweiterten Antragsvoraussetzungen nicht erfüllen" können und seien "somit von vornherein aus dem Rennen" gewesen, so der SPD-Politiker weiter. Es geschehe zu wenig, um Hochschulstandorte in den neuen Bundesländern, die ihre Merkmale und Voraussetzungen nur bedingt selbst beeinflussen könnten, "in einen Wettbewerb auf Augenhöhe mit den starken Standorten" zu bringen, sagte Junge den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Die Folge sei, dass oft die gleichen Institutionen den Vorzug bekämen und erhebliche Mittel des Bundes für ihre Arbeit erhielten. "Aus meiner Sicht wird das Bildungssystem damit deutlich ungleicher und elitärer", so der SPD-Politiker. Ein Gremium aus Wissenschaft und Politik um Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte die elf Gewinner am Freitag in Bonn bekannt gegeben. Erfolgreich waren die beiden Münchener Universitäten und der Verbund der drei großen Berliner Unis. Den Titel Exzellenzuniversität bekommen außerdem die Universitäten in Hamburg, Aachen, Bonn, Dresden, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz und Tübingen. Neben dem Titel ist die Auszeichnung mit viel Geld verbunden. Da die großen Konzerne mit ihren Forschungsabteilungen überwiegend in Westdeutschland sitzen, sind die ostdeutschen Länder besonders auf die universitäre Forschung angewiesen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 20.07.2019 - 12:58 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung