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Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.802,85 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Spannung wird am Mittwoch die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Beratungen der US-Notenbank Fed erwartet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Weniger Tote durch Polizeikugeln


Polizist / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Polizisten in Deutschland haben im vergangenen Jahr bei Einsätzen elf Menschen erschossen. Im Jahr 2017 hatte die Zahl noch bei 14 Toten gelegen, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine eigene Datenabfrage bei den Behörden. Durch Dienstwaffen verletzt wurden im vergangenen Jahr zudem 35 Menschen - nach 39 Verletzten im Jahr zuvor.

Nach einer Phase des kontinuierlichen leichten Anstiegs ist die Zahl der Toten und Verletzten nun wieder auf das Niveau von 2016 gesunken, als ebenfalls elf Menschen durch Polizeischüsse starben und 28 verletzt wurden. 2015 waren es zehn Tote gewesen, im Jahr davor sieben Tote. Seit Jahren liegen die Zahlen auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Berücksichtigt man, dass rund 300.000 Beschäftigte bei der Polizei in Bund und Ländern arbeiten und davon rund 260.000 "vollziehende Kräfte" sind, so ist der Schusswaffengebrauch in Deutschland eher die Ausnahme. Im vergangenen Jahr schossen Polizisten insgesamt 85-mal auf Menschen - statistisch gesehen also alle 4,3 Tage einmal. Die Mehrzahl der Todesfälle geht nach Angaben der Landesbehörden in der Regel auf Notwehr oder Nothilfe zurück: Die Beamten schossen also, um sich selbst zu schützen oder anderen Menschen in Lebensgefahr zu helfen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, sieht die Zahlen als Beleg dafür, dass die deeskalierende Strategie der Polizei wirkt. Radek sagte der "NOZ": "Das Wort ist das wichtigste Einsatzmittel einer Polizistin und eines Polizisten" - und eben nicht die Waffe. Der Gewerkschafter erklärte zudem: "Es ist umso bemerkenswerter, dass der polizeiliche Schusswaffengebrauch in etwa stabil bleibt, während die Zahl der tätlichen Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen seit Jahren zunimmt." In den allermeisten Fällen schossen Polizisten auch im vergangenen Jahr, um gefährliche, kranke oder verletzte Tiere zu töten. Nach den vorläufigen Zahlen griffen Beamte 2018 insgesamt 13.830-mal zur Dienstwaffe, davon in 98,7 Prozent der Fälle, um auf Tiere zu schießen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.07.2019 - 01:40 Uhr

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